06.01.2019 - 10:03 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Fundament bereits 1968 gelegt

Die Firma Donhauser ehrt Ludwig Biller für 50-jährige Treue. Das Unternehmen hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich, sucht aber dringend nach Fachkräften.

Die Firmenleitung verabschiedete Ludwig Biller (Dritter von rechts) und Peter Lotter (Dritter von links) in den Ruhestand.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Ludwig Biller begann am 1. August 1968 bei der Baufirma Donhauser eine Ausbildung zum Maurer und arbeitete sich zum Leiter des Bauhofes empor. Bei der Jahresabschlussfeier zeichnete ihn Inhaber Klaus Donhauser für 50-jährige Betriebstreue aus und verabschiedete ihn in den Ruhestand.

Als Facharbeiter kam Ludwig Biller zunächst an der Großbaulstelle im Bayernwerk zum Einsatz. 1980 erfolgte die Beförderung zum stellvertretenden Leiter des Bauhofs in Büchelkühn. 1992 ging er in die neuen Bundesländer und beteiligte sich am Aufbau des Firmensitzes in Oberlungwitz. Acht Jahre später kehrte Ludwig Biller nach Schwandorf zurück und übernahm am Stammsitz die Leitung des Bauhofs mit Werkstätte und Fuhrpark. Inzwischen hat die Aufgabe sein Nachfolger Stephan Pirzer übernommen.

In den Ruhestand ging auch Peter Lotter, der im Jahre 2000 als Werkpolier zur Firma Donhauser kam und dort im Hoch- und Betonbau zum Einsatz kam. Urkunde und Geschenk für zehnjährige Betriebszugehörigkeit erhielten Baufacharbeiter Lulzim Ferizi und Baggerführer Tobias Heimerl. Die Gratulation der Geschäftsleitung galt Katharina Hiebl, die sich zur Bauzeichnerin ausbilden ließ, und Carina Kneißl, die die Techniker-Prüfung bestanden hat. Die Glückwünsche der Belegschaft durfte Thomas Rupprecht entgegennehmen, der die Prüfung zum Beton- und Stahlbetonbauer als Prüfungsbester in Bayern abgelegt hat. Schließlich ließ sich Josef Wittmann erfolgreich zum Meister im Bauhandwerk ausbilden. Anerkennende Worte fand der Chef auch für die vier Auszubildenden, die aus Afghanistan stammen und ihre Zwischenprüfung bestanden haben.

Klaus Donhauser blickte auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und stellte auch für 2019 günstiges Prognosen auf. Einziges Manko: "Wir bräuchten 20 Leute mehr." Die Suche nach Fachkräften sei zur größten Herausforderung geworden.

Die Kernkompetenz der Baufirma Donhauser liege weiterhin im Industriebau, im schlüsselfertigen Bauen als Generalunternehmen und als Bauträger eigener Projektentwicklungen. Betriebsratsvorsitzender Manfred Götz wünschte der Belegschaft erholsame Tage bis zum Wiederbeginn im Januar.

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