22.06.2018 - 10:35 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Bei Futtersuche nicht stören

In vielen Storchennestern herrscht gerade Hochbetrieb: Die Altvögel müssen für die Jungstörche bis zu ein Kilo Futter pro Tag und Storch heranschaffen. Da heißt es: ständig unterwegs sein und auf der Wiese möglichst nicht gestört werden.

Viel Arbeit für die Eltern: Sie müssen genügend Futter für die Jungstörche finden. Dabei dürfen sie nicht gestört werden.
von Benjamin Tietz Kontakt Profil

Wenn die Altstörche beim gezielten Picken nach Heuschrecken oder beim Lauern vor dem Mäuseloch immer wieder aufgescheucht werden, verlieren sie wertvolle Zeit und Energie. Es kann sein, dass dann das Futter nicht für alle Jungstörche reicht.

Weil dieser Zusammenhang vielen Spaziergängern nicht immer bewusst ist, bitten die Untere Naturschutzbehörde sowie der Landesbund für Vogelschutz in einer Pressemitteilung darum, Abstand zu halten und vor allem Hunde schon auf größere Entfernung zu Störchen auf Nahrungssuche an die Leine zu nehmen. Die Storchenhorste im Landkreis Schwandorf befinden sich in größeren Ortschaften entlang der Naab, aber auch an der Schwarzach und am Regen.

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