Eine 67-Jährige aus Schwandorf erhielt am Mittwoch zur Mittagszeit einen Anruf eines angeblichen Lotto-Gewinn-Unternehmens. Wie die Polizeiinspektion Schwandorf berichtet, hat ihr der Anrufer dabei die freudige Mitteilung gemacht, dass sie 28 500 Euro gewonnen habe. Allerdings müsse sie vor Auszahlung zuerst eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1000 Euro bezahlen. Die Bezahlung müsse in Form von Google-Play-Karten erfolgen.
"In froher Erwartung des Gewinnes übermittelte die 67-Jährige tatsächlich die Code-Nummer einer Google-Play-Karte im Wert von 1000 Euro", teilt die Polizei weiter mit. Kurz darauf erhielt sie einen weiteren Anruf. Dort hieß es, dass man einen Fehler im Gewinnbetrag festgestellt habe. Statt 28 500 Euro würde die Frau nun 128 500 Euro erhalten. Allerdings werde wieder eine Bearbeitungsgebühr fällig: Weitere 3000 Euro Bearbeitungsgebühr solle die 67-Jährige in Form von Google-Play-Karten übermitteln. Nun wurde die Frau misstrauisch und erstattete Anzeige wegen Betrugs.
Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass seriöse Gewinnbenachrichtigungen nie telefonisch, sondern schriftlich erfolgen. "Geben Sie bei anlasslosen Telefonanrufen niemals persönliche Daten, Bankdaten und Vermögensauskünfte preis und lassen Sie sich nicht zur Zahlung von Geldbeträgen überreden", rät die Polizei eindringlich. Außerdem solle der Sachverhalt zuerst bei Freunden und in der Familie hinterfragt werden. Informationen erteile auch jede Polizeidienststelle. Die Bezahlung mittels Geldkarten oder ein Empfängerkonto im Ausland seien sehr eindeutige Hinweise auf ein betrügerisches Handeln.















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