Schwandorf
08.06.2018 - 09:35 Uhr

Gold und Silber für Feuerwehr-Nachwuchs

Jugendliche aus sieben Feuerwehren im Landkreis stellen sich den Aufgaben des internationalen Jugend-Leistungsbewerbs. Mit Erfolg: Seltene Abzeichen sind der Lohn für die Mühen.

Die Nachwuchsgruppen aus dem Landkreis stellten sich erfolgreich den Anforderungen des internationalen Wettbewerbs. exb
Die Nachwuchsgruppen aus dem Landkreis stellten sich erfolgreich den Anforderungen des internationalen Wettbewerbs.

Die Jugendgruppen aus den Freiwilligen Feuerwehren Maxhütte-Winkerling, Teunz, Winklarn, Pertolzhofen, Kemnath/ Fuhrn, Schönsee und Niedermurach machten sich mit acht Wettbewerbsgruppen und insgesamt 80 Jugendlichen auf den Weg ins Nürnberger Land. In Röthenbach an der Pegnitz stand der fünfte Bayerische Jugend-Leistungsbewerb mit Landesentscheid im Internationalen Jugend-Leistungsbewerb im CTIF auf dem Programm.

Die 600 Jugendlichen aus sechs Regierungsbezirken und Gastgruppen aus Österreich und Südtirol mussten einer Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes zufolge für den Erwerb der begehrten Auszeichnung an zwei Tagen eine Hindernis-Übung und einen Staffellauf absolvieren. Dabei wurde die benötigte Zeit ermittelt und fehlerhaftes Arbeiten mit Strafpunkten belegt. Dass der CTIF-Wettbewerb einer der härtesten und anspruchsvollsten für Feuerwehranwärter ist, zeigt allein die Tatsache, dass nur 50 der angetretenen Gruppen das Abzeichen in Silber und 39 Gruppen das Abzeichen in Gold erhalten haben.

Der Landkreis Schwandorf allein stellte mit 16 Prozent der Teilnehmer eine der stärksten Abordnungen aus dem Freistaat. Alle Gruppen aus dem Landkreis traten am Ende mit ihren Abzeichen in der Tasche erschöpft, aber glücklich die Heimreise an. Sie gehören ab sofort zu den wenigen, die dieses seltene Abzeichen an der Uniform tragen dürfen.

Die erfolgreichste Mannschaft aus dem Landkreis war die Jugendfeuerwehr Winklarn mit 1015,51 Punkten auf Platz sechs in der Gesamtwertung. Auch die Landkreisführung der Feuerwehren mit Kreisbrandrat Robert Heinfling, Kreisbrandinspektor Richard Fleck und Kreisjugendwart Christoph Spörl verfolgte und lobte die hervorragenden Leistungen der Jugendlichen.

Auch eine Hindernis-Übung mussten die Jugendlichen bewältigen. exb
Auch eine Hindernis-Übung mussten die Jugendlichen bewältigen.
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