17.03.2019 - 10:15 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Gute Geschäfte bei der Commerzbank

Die Commerzbank in Schwandorf kann nicht klagen. Die Geschäfte florieren, die Zahlen zeigen überall nach oben. 18 Mitarbeiter sind für die Geschäftsstelle an der Adenauerbrücke tätig.

Bastian Wild und Roland Hintermeier (von links) von der Commerzbank blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Die Commerzbank Schwandorf hat im vergangenen Jahr Kunden hinzugewonnen und das verwaltete Vermögen um elf Prozent gesteigert. Im Privatkundengeschäft stieg die Zahl der Kunden um netto 282. „Damit konnten wir unsere Kundenzahl auf heute 10166 Kunden steigern“, freute sich Commerzbank-Filialdirektor Bastian Wild. Er ist überzeugt: „Unsere Wachstumsstrategie funktioniert. Ein Grund dafür ist unser kostenloses Girokonto mit Startguthaben.“ Im Kreditgeschäft haben niedrige Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage das Wachstum in Schwandorf angekurbelt. „Wir haben 2018 neue Ratenkredite in Höhe von 3,2 Millionen Euro ausgereicht, ein Zuwachs von 154 Prozent“, rechnete Wild vor.

Das Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen lag 2018 bei 19 Millionen Euro. „Das ist 44,7 Prozent über Vorjahr“, sagte Wild. Insgesamt hat die Commerzbank in Schwandorf ein Bestandsvolumen Immobilien in Höhe von 48 Millionen Euro, mithin ein Anstieg von 37,4 Prozent zum Vorjahr. Das Marktumfeld sei in der Oberpfalz nach wie vor günstig. „Wer eine Wohnung kauft, ein Haus baut oder seinen Baukredit verlängern will, bekommt immer noch günstige Darlehen.

„Bei der Geldanlage verschenken viele Menschen weiter Geld“, betonte Wild. „Sie wissen, dass sie investieren sollten, sparen aber trotzdem zu Niedrigzinssätzen. Über 56 Millionen Euro liegen allein bei uns praktisch unverzinst auf Konten.“ Besonders in dem turbulenten Börsenjahr 2018 zeichneten sich professionell gemanagte Vermögensanlagen aus. In Schwandorf hätten diese Anlagen inzwischen einen Anteil am verwalteten Vermögen von 65,4 Prozent.

Digitale Angebote führen zu mehr Kontakt zwischen Kunden und Bank, berichtet Wild: „Die Nutzung unserer App ist um 42 Prozent gestiegen.“ Mit neuen Services für „Alexa“ und datengestützten Empfehlungen will die Bank den Kunden das Leben leichter machen. „Trotz aller digitalen Angebote wollen unsere Kunden nicht auf Filialen verzichten. Und wir wollen das auch nicht“, machte Wild deutlich. 2019 investiert die Commerzbank rund 20 Millionen Euro. „Das ist ein klares Bekenntnis zur Präsenz vor Ort“, so Wild. „Wir wollen wachsen. Dafür müssen wir bei unseren Kunden sein.“

Auch das Geschäft mit Selbständigen, Freiberuflern und Unternehmen mit bis zu 15 Millionen Euro Jahresumsatz hat die Commerzbank am Standort Schwandorf ausgebaut. „Wir haben 2018 die Kreditvergabe an diese Unternehmer um 31,5 Prozent gegenüber Vorjahr ausgeweitet“, betonte Roland Hintermeier, Gruppenleiter Unternehmerkunden in Schwandorf. Die Zahl der Unternehmerkunden sei um 3,9 Prozent leicht gewachsen. Insgesamt betreue die Commerzbank in der Region rund 2800 Unternehmer. Zu den Pluspunkten gehören laut Hintermeier die neuen digitalen Angebote wie die Liquiditätsprognose „Cash Radar“ und einer Plattform zur Vermittlung von Nachfolgern.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.