Nach dem Erfolg der Mondschein-Shopping-Nacht am 5. Oktober legten die Einzelhändler nach und lockten die Kunden am Sonntag mit der Aktion "Heimatshoppen" erneut in Scharen in die Innenstadt. Das schöne Wetter, das Marktgeschehen und die geöffnete Ladentüren ermöglichten den Erfolg des "verkaufsoffenen Sonntags".
City-Manager Roland Kittel und IHK-Geschäftsstellenleiter Manuel Lischka hatten sich in der Friedrich-Ebert-Straße postiert und ließen die Passanten am "Baustellen-Glücksrad" drehen. Wer Glück hatte, gewann einen Schwandorf-Zehner, den er in den Geschäften gleich einlösen konnte. Als "Trostpreise" gab es Luftballons, Gummibärchen und Kekse.
Die Stadt hatte 5000 Einkaufstüten bestellt und verteilte sie an die Leute mit der Bitte, sie doch mit Waren der örtlichen Händler zu füllen. Die Aktion "Gemeinsam handeln - Standort stärken" begann am Samstag im Globus-Markt. IHK und Wirtschaftsforum warben dort für den "verkaufsoffenen Sonntag" und verteilten Einkaufstüten.
"Der Handel durchläuft aktuell einen tiefgreifenden Wandel", erklärt Matthias Segerer von der Industrie- und Handelskammer. Der "E-Commerce" erobere immer mehr Marktanteile. Dem wollen die Einzelhändler entgegenwirken mit persönlicher Beratung und einem Einkaufserlebnis. Auch Bürgerinitiativen und Parteien hatten Stände aufgebaut und suchten den Kontakt zu den Bürgern.
Am Marktplatz boten die Gärtnereien Gestecke für Haus, Garten und Friedhof an. Das Ordnungsamt der Stadt hat für den "Kirchweih-Markt" wieder eine Vielzahl von Fieranten mit einem vielfältigen Warenangebot zugelassen. Angeboten wurden Allerheiligengestecke, Bekleidung, Lederwaren, Kopfbedeckungen, Kinderdirndl, Baby- und Kinderkleidung, Holz- und Korbwaren, Hummelfiguren, Wachtmeisterkatzen, mediterrane Feinkost, Gewürze, Tee, Suppen, hausgemachte Räucherwaren, Süßwaren und Crêpes.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.