24.07.2018 - 18:15 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Hilfe in den schwersten Stunden

Die Hospizbegleiter kümmern sich darum, dass Menschen auf ihrem letzten Weg oder Trauernde nicht alleine sind. Ihre Arbeit ist gar nicht hoch genug zu schätzen. Zwölf neue Hospizbegleiterinnen erhalten nun ihr Zertifikat.

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von Externer BeitragProfil

Der Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf hat wieder für Nachwuchs bei den ehrenamtlich tätigen Hospizbegleitern gesorgt. Zwölf Frauen haben den Hospizbegleiterkurs erfolgreich abgeschlossen. Es ist inzwischen zur Tradition geworden, den Abschluss des jährlichen Ausbildungskurses zur Hospizbegleiterin mit einem Begegnungswochenende zu verbinden. Aktive Hospizbegleiterinnen und der Vorstand treffen sich außerhalb des gewohnten Umfelds zu einem gestalteten Seminarprogramm mit Impulsreferaten und gemeinsamen Austausch. Die neu ausgebildeten Hospizbegleiterinnen werden bei dieser Gelegenheit in die Hospizvereinsfamilie aufgenommen.

Die inhaltliche Arbeit beschäftigte sich in diesem Jahr mit dem Thema "Ich und Meine Rollen im Kontext der Hospizbegleitung". Veranstaltungsort war in diesem Jahr wieder das Kloster Strahlfeld in Roding. Mit einer Feierstunde wurde der Ausbildungskurs gebührend beendet. Zweite Vorsitzende, Gisela Pöhler, wandte sich mit Glückwünschen an die Kursabsolventinnen. Sie dankte den Frauen im Namen des Vorstands für das Interesse und den Mut, sich mit diesen doch schwierigen Themen so intensiv auseinanderzusetzen.

Die Ausbildungsgruppe bedankte sich ihrerseits auch bei den Koordinatorinnen Michaela Koller und Claudia Burger mit einem individuellen Geschenk für die umsichtige und einfühlsame Kursleitung in den vergangenen Monaten. Der Hospizverein Stadt und Landkreis Schwandorf bietet ehrenamtliche Unterstützung in der letzten Lebensphase für Schwerstkranke, Sterbende, deren Angehörige und Trauernde. Hilfe gibt es in Form von qualifizierter palliativer Beratung durch die Koordinatorinnen Michaela Koller und Claudia Burger in einem persönlichen Gespräch und natürlich durch die aktive Unterstützung in Form von psychosozialer Begleitung mittels gut ausgebildeter und für jeden Einzelfall sorgsam ausgewählter Begleiterinnen, die überall dort hinkommen, wohin sie gerufen werden.

Auch im Frühjahr wird wieder eine Ausbildung angeboten. Interessierte können sich beim Hospizverein unter 0151/52525315 oder per E-Mail an info[at]hospizverein-schwandorf[dot]de melden. Nähere Informationen über Kursbeginn und -programm werden ab Herbst auf der Homepage www.hospizverein-schwandorf. de und über die Presse veröffentlicht. www.hospizverein-schwandorf.de

Kurse und Angebote:

Kurse und Angebote

Der Hospizvereins Stadt und Landkreis Schwandorf hat einige Angebote und Kurse in petto. Ein Überblick:

Trauerbegleitung – Einzelgespräche: Der Hospizverein bietet Einzeltrauer-Begleitungen und Treffen in Trauergruppen an. In einem Erstgespräch wird mit den Trauernden die aktuelle Situation besprochen und eine auf die Bedürfnisse und Wünsche des Trauernden eingehende Begleitung angeboten.

Sorge(n)-Gespräche: Reden über Krankheit und Sterben ist selten zu früh. Manchmal zu spät. Die Koordinatorinnen Michaela Koller und Claudia Burger stehen jeden letzten Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr für ein Gespräch und um Austausch aller Fragen und Sorgen, welche die Zeit des letzten Lebensabschnitts betreffen, zur Verfügung.

Letzte-Hilfe-Kurse: An einem Abend werden vier Unterrichtseinheiten zu je etwa einer Stunde angeboten. Die Teilnehmer lernen Letzte Hilfe, also die Begleitung Schwerkranker und Sterbender am Lebensende. Dieser Kurs wird an folgenden Freitagen angeboten: 21. September bei der VHS in Schwandorf, 28. September bei der KEB Schwandorf, 19. Oktober bei der VHS Nabburg, 9. November bei der VHS Maxhütte-Haidhof und am 23. November bei der VHS Neunburg – jeweils von 16 bis 20 Uhr.

Alle Angebote und Kurse sind kostenlos. Infos unter Telefon 09431/7998-76 (dienstags von 9 bis 13 Uhr) oder täglich unter 0151/52525315.

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