Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und das Robert-Koch-Institut (RKI) weisen in ihren Portalen für Mittwoch übereinstimmend 253 neue Corona-Fälle und eine Gesamtzahl von 19 932 für das Gebiet des Landkreises Schwandorf aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird daraus resultierend am Donnerstag mit 1059,4 angegeben, was im Vergleich zum Mittwoch (1064,8) einen minimalen Rückgang bedeutet. Diese Zahlen spiegeln allerdings nicht das tatsächliche Bild des Infektionsgeschehens im Landkreis wider. Denn: Die 253 sind laut Landratsamt diejenigen Fälle vom Mittwoch, die auch am Mittwoch noch für die Statistiken übermittelt werden konnten. Weitere 261 Fälle vom Mittwoch wurden erst am Donnerstagvormittag ins Meldesystem eingepflegt, was für jede Infektion getrennt mit weiteren Angaben zu erfolgen hat. Am Mittag begann dann die Übermittlung der Fälle vom Donnerstag. "Es sind wieder Hunderte. Davon haben wir bislang 186 ins System eingearbeitet. Ein Teil der heutigen Fälle wird morgen nachgemeldet werden müssen. Wir sind dankbar, dass wir trotz des exponentiellen Wachstums, das man salopp auch als explodierendes Infektionsgeschehen bezeichnen könnte, noch arbeitstäglich – auch am Wochenende – mit der Übermittlung der jeweils 'heutigen' Fälle beginnen können, auch wenn der Berg an neuen Tagesmeldungen derzeit nicht komplett abgearbeitet werden kann", teilte dazu Amtssprecher Hans Prechtl gegen 17 Uhr mit. Der tatsächliche Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz, den man für Donnerstag bereits prognostiziert hatte, werde also am Freitag sichtbar werden.
Mit dem Tod einer vollständig geimpften 87-jährigen Heimbewohnerin steigt die Zahl der Todesfälle auf 242. Die nachgewiesenen Omikron-Fälle sind auf 1103 angewachsen.





















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