Am Montag wurden im Landkreis Schwandorf 18 neue Infektionen bekannt, womit die Gesamtzahl auf 3359 steigt. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und das Robert-Koch-Institut geben die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 120,37 bzw. 120,4 an. "Für den Dienstag werden es deutlich mehr Fälle werden", kündigte das Landratsamt gleichzeitig an. Dass nach den Feiertagen die Zahlen wieder steigen, war zu erwarten. Neben den vermehrten Kontakten zu Weihnachten liegt die Ursache auch darin, dass wieder verstärkt getestet wird. Als 61. Todesfall im Landkreis ist eine 84-jährige Frau zu vermelden, die in einem Heim in Burglengenfeld gewohnt hatte. Im Seniorendomizil Haus Valentin in Nittenau, in dem es bereits vor zwei Wochen positive Fälle gegeben hatte, sind einzelne Infektions-Fälle aufgetreten.
In der zweiten Januarhälfte sollen alle über 80-Jährigen im Landkreis, die gemäß der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums ebenfalls zur Impfgruppe der höchsten Priorität gehören, per Brief über den Impfstart und die Möglichkeit, sich im Impfzentrum anzumelden, informiert werden. "Wir werden dazu mit der Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) zusammenarbeiten, um die Daten nicht aus den Meldebehörden der Gemeinden abrufen zu müssen. Beim Landratsamt gibt es kein zentrales Melderegister. Wir können also nicht auf Knopfdruck herausfiltern, wer im Landkreis 80 Jahre und älter ist", teilte das Landratsamt mit.
Im Marienheim in Neunburg vorm Wald wurden am 27. und 28. Dezember 100 Bewohner und auch Mitarbeiter geimpft. Es kam laut Landratsamt zu keinerlei Schwierigkeiten, Unverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen. Erfreulich sei, dass nahezu hundert Prozent der Bewohner und Mitarbeiter bereit waren, sich impfen zu lassen. "Die Impfung konnte für unser mobiles Einsatzteam reibungslos ablaufen, da sämtliche Unterlagen einschließlich der Einwilligungserklärungen von Betreuern lückenlos vorlagen. Der Heimleitung und allen Verantwortlichen gebührt für die hervorragende Vorarbeit Lob und Dank", berichtete Amtssprecher Hans Prechtl. In den letzten beiden Tagen des laufenden Jahres werden noch rund 1000 Impfeinheiten das Nabburger Impfzentrum erreichen, wovon 300 direkt im Impfzentrum an priorisierte Personengruppen verabreicht werden. Die verbleibenden Dosen werden wieder in Pflegeheimen und Senioreneinrichtungen durch die mobilen Teams geimpft.















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