Aus den am Mittwoch zunächst um 16.30 Uhr vom Landratsamt gemeldeten 95 Fällen wurden bis zum Ende des Tages noch 104. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Schwandorf am Mittwoch auf 206,8 gefallen war, stieg sie am Donnerstag wieder auf 215,5 an. "Heute haben wir bislang 130 neue Meldungen. Die Inzidenz wird deshalb weiter ansteigen, da den neuen Fällen nur 50 gegenüberstehen, die morgen genau acht Tage zurückliegen und damit aus der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz wieder herausfallen", teilte Landratsamtssprecher Hans Prechtl am Donnerstagnachmittag gegen 16.15 Uhr mit. Hinzuweisen sei darauf, dass ein Mehr von 80 Fällen (plus 130, minus 50) keine automatische Erhöhung der Inzidenz um 80 bedeutet, da die Inzidenz die Fallzahlen ja pro 100 000 Einwohner zum Ausdruck bringt. Maßgeblich ist die amtliche Einwohnerzahl zum 31. Dezember 2020, die das Bayerische Landesamt für Statistik für den Landkreis Schwandorf mit 148 477 festgestellt hat.
Eine höhere Inzidenz weisen am Donnerstag in der Oberpfalz die Landkreise Cham (269,3) und Neumarkt (284,) sowie die Stadt Regensburg (316,5) auf. Die Landkreise Amberg-Sulzbach (146,6), Tirschenreuth (156,2), Neustadt/WN (186,0) und Regensburg (214,1) sowie die kreisfreien Städte Amberg (80,9) und Weiden (162,2) lagen teils deutlich unter den Werten aus dem Landkreis Schwandorf.
Mit 215,5 bewegt sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Schwandorf unter dem bayerischen Durchschnitt, der bei 234,8 liegt und deutlich über dem Bundesschnitt (154,5).















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