12.08.2019 - 15:11 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Von der Kirche zum Heidelbeerhof

Allein in Deutschland gibt es 30 Jakobswege. Einer davon führt - von Eslarn kommend - durch das Oberpfälzer Seenland nach Ensdorf. Den Abschnitt vom Schwandorfer Marktplatz nach Naabsiegenhofen nahm sich am Sonntag eine Pilgergruppe vor.

Ziel der Pilgergruppe war der Mulzer-Hof in Naabsiegenhofen. Rita Mulzer (Zweite von links) führte die Teilnehmer über die Heidelberg-Felder.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Auf dem einstündigen Fußweg von der Jakobskirche zum Heidelbeerhof Mulzer geht es vorbei am Haus des Guten Hirten in Ettmannsdorf und am ehemaligen Bayernwerksgelände in Dachelhofen. Begleiter Simon Steiner erinnerte an die historische Bedeutung des einstigen Klosters und des bedeutenden Industriestandortes.

Über die Ziegelhütte und durch die Haselbacher Senke gelangten die Teilnehmer nach ein paar Kilometern ans Ziel. Auf dem Bauernhof in Naabsiegenhofen erwarteten Rita und Peter Mulzer die Gäste und bewirteten sie mit Kaffee und Kuchen. Bei den Himbeeren falle die Ernte heuer unterdurchschnittlich aus, erfuhren die Besucher. Rita Mulzer macht die "Eisheiligen" und die lange Dürreperiode verantwortlich. Selbst die Bewässerung habe bei der Hitze nicht ausgereicht.

Bei den Heidelbeeren sieht es ein bisschen besser aus. Mit Netzen schützt die Familie Mulzer die Pflanzen gegen Vogelfraß und Hagelschlag. Nachdem sich die Gruppe gestärkt und auf dem Hof umgeschaut hat, tritt sie wieder den Rückweg an. Einen Weg, "den viel zu wenige kennen", wie Gästeführer Simon Steiner bedauert. Deshalb bietet er im Auftrag des Tourismusbüros zweimal im Jahre eine Begleitung an.

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