Der traditionelle Kirchweihmarkt lockte am Sonntag wieder viele Einheimische und Auswärtige in die Schwandorfer Innenstadt. Am unteren Marktplatz boten die Gärtnereien eine große Auswahl an Gestecken und Grabschmuck für Allerheiligen an. Die Händler begannen bereits in den frühen Morgenstunden mit dem Aufbau und verwandelten das Gelände in eine kleine Gartenschau mit Gestecken aus Chrysanthemen, Rosen, Nelken und Alpenveilchen, aufgelockert mit Nadelghölzen und Zapfen. Dazu passend gab es auch wetterbeständige Accessoires und Schleifen.
Die Innenstadt war am Nachmittag für den Durchgangsverkehr gesperrt und lud bei angenehmen Temperaturen zu einem Einkaufsbummel ein. Die Geschäfte hatten offen und freuten sich über regen Zuspruch. Der „Mantelsonntag“, wie der Allerheiligenmarkt im Volksmund auch heißt, bot Gelegenheit, sich mit warmer Kleidung für Herbst und Winter einzudecken.
Bekleidung, Kopfbedeckungen und Lederwaren boten auch die Fieranten an, die sich am oberen Marktplatz postiert hatten. Auch die Cafés rund um den Marktplatz hatten offen und waren gut besetzt. Der Kirchweihmarkt hat eine lange Tradition und geht bis ins Jahr 1299 zurück, als Schwandorf zur Stadt erhoben wurde.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.