12.10.2018 - 10:06 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Kloster versorgt sich selbst

Dass ein Kloster nicht nur ein Ort des Glaubens und des Gebets, sondern auch ein beeindruckender Wirtschaftsbetrieb ist, erfahren über 60 Teilnehmer der KAB-Seniorenwallfahrt nach Plankstetten.

Die über 60 Teilnehmer des KAB-Kreisverbandes Schwandorf erhielten zahlreiche Einblicke in den Betrieb und den Tagesablauf des Klosters Plankstetten.
von Externer BeitragProfil

Dass ein Kloster nicht nur ein Ort des Glaubens und des Gebets, sondern auch ein beeindruckender Wirtschaftsbetrieb ist, erfahren über 60 Teilnehmer der KAB-Seniorenwallfahrt nach Plankstetten.

Unter der Leitung von KAB-Kreisseniorenleiter Fridolin Gans schlossen sich 62 Mitglieder und Gäste aus dem Kreis Schwandorf sowie 20 Mitglieder aus den Bereichen Weiden und Neustadt/WN der Diözesan-Wallfahrt nach Plankstetten an. Auf der Hinfahrt sorgten Kreis-Sachausschußmitglieder mit Gebeten, Fürbitten, Rosenkranz und Liedern für die Vorbereitung auf diesen Tag.

Beim festlichen Gottesdienst in der Klosterkirche St.Johannes in Plankstetten rief Zelebrant und Diözesanpräses Thomas Schmid in seiner Predigt die Teilnehmer zu mehr Engagement, gegenseitiger Unterstützung, steter Motivation zum Glauben und sozialer Gerechtigkeit auf. Nach dem Mittagessen in den Speieseräumen des Klosters erhielten die beiden Gruppen des Kreisverbandes eine Besichtigung mit Führung in der Kirche, durch die Krypta und das Freilandgelände. Zwei Patres berichteten in lockerer, eindrucksvoller und ausführlicher Art viel Wissenswertes zur reichhaltigen und wechselhaften Geschichte des Klosters, der Kirche und den Grabstätten der verstorbenen Mitbrüder. Das Kloster besitzt einen Abt mit zwölf Patres und betreibt mit 108 Mitarbeitern eine biologische Selbstversorgung mit Vertrieb von eigenen Produkten. Auf dem Freilandgelände konnten die Teilnehmer die wirtschaftlichen Anlagen mit der großen Gärtnerei in Augenschein nehmen. Pro Jahr besuchen rund 13 000 Gäste die Einrichtungen des Klosters zu Einkehr- und Besinnungstagen sowie zu Kursen oder Fortbildungen.

Nach einem Besuch in der Bibliothek und einer anschließenden Einkehr mit Imbiss traten die Teilnehmer mit erlebnisreichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an. Zum Abschluss rief Seniorenleiter Fridolin Gans die Mitfahrer noch zur Beteiligung an der Musikalischen Sitzweil am Mittwoch, 24. Oktober, in den Miesbergstuben in Schwarzenfeld auf. Zusätzlich informierte er über die geplante Reise nach Berlin vom 15. bis 17. November nächsten Jahres. Dabei wird die Stadt besichtigt und es werden verschiedene Regierungsstellen besucht.

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