Nach der großen Nachfrage im vergangenen Jahr bringt die Konditormeisterin heuer erneut einen Adventskalender heraus, gefüllt mit Pralinen aus der eigenen Backstube. Die Inhaberin des "Süßen Ecks" ließ bei der Vorstellung am Dienstag Oberbürgermeister Andreas Feller und Citymanager Roland Kittel probieren.
40 000 Pralinen stellt Sonja Pirzer vor Weihnachten her. Die Grundmasse aus Schokolade, Butter, Sahne und Zucker verfeinert sie mit Zutaten. "Das Aussehen soll auf den Geschmack der Praline schließen lassen", sagt die 26-jährige Konditormeisterin. Beim Geschmack "Bratapfel" verwendet sie Limetten-Schokolade, bei der "Cappuccino-Praline" Kakaopulver und bei der "Rumkugel" dunkle Schokolade.
Sonja Pirzer befüllt die Adventskalender selber oder überlässt es den Kunden, die aus dem Sortiment beliebig auswählen können. Der Preis ist immer der gleiche: 23.90 Euro. Im vergangenen Jahr verkaufte die junge Dame in ihrem Cafe am Marktplatz 80 Stück. Von jedem verkauften Exemplar spendete sie einen Euro, genauso wie das Wirtschaftsforum und die Stadt. Auf diese Weise kamen 240 Euro zusammen, die der ehemalige Pfarrvikar von St. Jakob, Dr. Stephen Annan, für ein soziales Projekt in Ghana erhielt. Diesmal will Sonja Pirzer die Initiative "Hilfe für Sarah" unterstützen. Das siebenjährige Mädchen aus Schwandorf kann nicht sprechen. Nach allem, was Ärzte und Therapeuten herausgefunden haben, hat Sarah eine normale Intelligenz und ist körperlich gesund. Mit einer Delfin-Therapie wollen ihr die Eltern helfen. Die Behandlung kann allerdings bis zu 15 000 Euro kosten.
Die Kombination aus der Schwerelosigkeit des Schwimmens und dem Kontakt mit den Delfinen soll bei traumatisierten Kindern aber kleine Wunder vollbringen können.
Sonja Pirzer hofft, dass sie diesmal mehr Kalender verkaufen kann als im vergangenen Jahr. Sie hat 500 Stück bestellt. Der Adventskalender zeigt die Silhouette der Stadt mit Blick auf die Jakobskirche. "Das ist eine schöne Werbung für unsere Stadt", findet City-Manager Roland Kittel. Wenn alle Kalender weggingen, kämen 1500 Euro für die Behandlung der kleinen Sarah zusammen. Das wäre der Herzenswunsch der Konditormeisterin zu Weihnachten.













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