20.02.2020 - 16:57 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Krankenhaus der kurzen Wege

Martin Baumann spricht von "schmerzhaften Prozessen", wenn er an die Anbindung des Neubaus an den Altbestand bei laufendem Betrieb denkt. "Aber wir wollten ein Haus der kurzen Wege schaffen", erklärt der Geschäftsführer des Krankenhauses.

Geschäftsführer Martin Baumann (links) führte Landrat Thomas Ebeling und Oberbürgermeister Andreas Feller durch den Neubau des St. Barbara-Krankenhauses. Der Rundgang begann in der Eingangshalle.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Der Geschäftsführer des Krankenhauses nahm Landrat Thomas Ebeling und Oberbürgermeister Andreas Feller mit auf die Besichtigungstour durch den Klinik-Neubau von St. Barbara, der am 11. März eingeweiht werden soll. Dazu erwartet der Träger, die Barmherzige Brüder Bayerische Ordensprovinz, auch die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml.

50 Millionen Euro hat der Neubau mit einer Nutzfläche von 5200 Quadratmetern auf sechs Ebenen gekostet. Der Freistaat Bayern beteiligt sich daran mit 40 Millionen Euro. Der Träger hat nicht nur baulich, sondern auch personell aufgestockt und die Zahl der Mitarbeiter um 100 auf 840 Personen gesteigert.

Ausgangspunkt für den Rundgang war die neue Eingangshalle mit einer zentralen Anlaufstelle für Patienten und Besucher sowie einem Foyer mit Cafeteria. Im ersten und dritten Obergeschoss sind Allgemeinstationen mit je 35 Betten untergebracht. Im zweiten Obergeschoss entstand die neue Intensivstation nebst Intermediate-Care-Einheit mit 22 Behandlungsplätzen. Auch das neue Herzkatheter-Labor ist im zweiten Stock angesiedelt.

Auf der dritten Ebene befindet sich auf einer Fläche von 900 Quadratmetern die neue Komfortstation. Hier können bis zu 30 Patienten gleichzeitig in komfortabel ausgestatteten Ein- und Zweibettzimmern untergebracht werden. Das zentrale Labor befindet sich im Untergeschoss. Mit dem Neubau löste der Träger auch das leidige Parkplatzproblem und schuf unmittelbar am Haupteingang 170 Stellplätze. Mit der Eröffnung nimmt auch die neue Rohrpostanlage ihren Betrieb auf. Für den schnellen Transport von Gegenständen in zylindrischen Behältern wurden 345 Meter Kunststoffrohre verlegt.

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