Eine Streife der Polizei Schwandorf wollte einen Rollerfahrer am Sonntagabend gegen 19.30 Uhr einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterziehen. Als der Fahrer dies bemerkte, stellte er seinen Roller ab und flüchtete zu Fuß. Nach einer kurzer Verfolgung wurde der amtsbekannte 19-jährige Schwandorfer in einem angrenzenden Park festgenommen. Es stellte sich heraus, dass er nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Zudem räumte er ein, vor Fahrtantritt Betäubungsmittel konsumiert zu haben.
Die genaue Inaugenscheinnahme des Rollers brachte zutage, dass das ehemals blaue Versicherungskennzeichen aus einem Vorjahr schwarz übermalt war, um die Gültigkeit für das aktuelle Jahr vorzutäuschen. Darüber hinaus stellte sich nach Angaben der Polizei heraus, dass der Roller deutlich schneller fuhr, als die zugelassenen 30 Stundenkilometer. Zu allem Überfluss war auch noch versucht worden, die Fahrzeugidentifizierungsnummer in der Betriebserlaubnis zu manipulieren. Der eingetragene Halter des Rollers, ein ebenfalls amtsbekannter 32-jähriger Schwandorfer, wurde kurz nach Aufgriff des Fahrers durch eine Zivilstreife nicht weit vom Ort des Geschehens kontrolliert. Nach Absprache der Einsatzkräfte war klar, dass die beiden Schwandorfer zusammengewirkt hatten. Gegen beide wurden Ermittlungsverfahren nach mehreren Strafvorschriften eingeleitet, unter anderem wegen Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und nach dem Pflichtversicherungsgesetz.













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