Schwandorf
08.10.2026 - 15:33 Uhr

Kulinarische Vielfalt in Schwandorf mit "EinTopf für die Welt"

„EinTopf für die Welt“ ist eine Aktion des Agenda-21-Arbeitskreises am Landratsamt Schwandorf, der auch heuer wieder eine kulinarische Reise in ferne Länder unternimmt. Anlass ist der jährlich wiederkehrende Welternährungstag.

Die Aktion "EinTopf für die Welt" steht am Sonntag, 18. Oktober, bereits zum 26. Mal in der Kantine des Landratsamts Schwandorf auf dem Programm. Der Tisch wird ab 11 Uhr wieder reichlich gedeckt sein mit Speisen aus Brasilien, Indonesien und der Türkei. „Ihr bekommt leckeres Essen, das es zu Hause eher nicht gibt“, machte Agenda-Sprecher Manuel Lischka die Kinder der Gerhardingerschule neugierig. Bei der Werbung für den Projekttag am Donnerstag in der Aula der Schwandorfer Grundschule stellte Lischka das Programm vor. Neben landestypischen Gerichten aus den Teilnehmerländern bietet der Veranstalter Apfel- und Quittensaft sowie Zuckerwatte an. Musik- und Tanzgruppen treten auf, für die Kleinen ist in der Kantine des Landratsamtes eine Schminkecke eingerichtet.

Die Aktion „EinTopf für die Welt“ ist jährlich zum Welternährungstag, der nicht nur auf den Hunger in der Welt aufmerksam machen, sondern auch für „fairen Handel“ werben will. „Wir treten dafür ein, dass die Bauern in den Entwicklungsländern mit ihren Erzeugnissen Einnahmen erzielen, von denen sie leben können“, betonte Agenda-Beauftragter Manuel Lischka. Für die Veranstaltung warben auch Landrat Thomas Ebeling und die Leiterin der Gerhardingerschule, Sandra Drindl. Die Aktion lebe vom Ehrenamt, so Lischka. Die Akteure spenden den Verkaufsüberschuss jedes Jahr für einen guten Zweck. Der Erlös der diesjährigen Benefizaktion geht an die Initiative „Stop Freundeskreis e.V.“ in Nürnberg, die gegen Menschenhandel in Indien ankämpft.

Bei der Programmvorstellung am Donnerstag bekamen die Kinder zwar keine Fleischtaschen und Kartoffelfrikadellen aus Indonesien, wie sie die von dort stammende Elisabeth Schön bei der Aktion am 18. Oktober anbieten wird. Dafür reichte Agenda-Vertreterin Christa Würstl den Schülern Bananen aus fairem Handel und Butterbrezen aus einer regionalen Bäckerei.

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