Schwandorf
01.09.2020 - 11:06 Uhr

Kurzarbeit: Zahlen liegen vor

Die Möglichkeit der Kurzarbeit hat augenscheinlich viele Beschäftigte der Region vor Arbeitslosigkeit bewahrt.Das zeigt die Statistik der Arbeitsagentur Schwandorf.

Mit Kurzarbeit will der Gesetzgeber verhindern, dass Arbeitnehmern sofort die Entlassung droht, wenn ihr Betrieb wirtschaftlich in Schwierigkeiten gerät. Bild: Jens Büttner/dpa
Mit Kurzarbeit will der Gesetzgeber verhindern, dass Arbeitnehmern sofort die Entlassung droht, wenn ihr Betrieb wirtschaftlich in Schwierigkeiten gerät.

Die Betriebe im Bezirk der Arbeitsagentur Schwandorf (Kreise Schwandorf, Cham, Amberg-Sulzbach und Stadt Amberg) stellten vom 1. bis 26. August insgesamt 22 Anzeigen auf Kurzarbeit. Darin genannt wurden 335 betroffene Arbeitnehmer. Im Juli waren es 94 Anzeigen für 1852 Personen. Das teilte die Agentur mit. Darüber hinaus liegt nun auch eine erste Hochrechnung für die realisierte Kurzarbeit zur Hochzeit der Coronakrise vor. "Im Agenturbezirk waren im April insgesamt 31996 Arbeitnehmer in 2907 Betrieben von Kurzarbeit betroffen. Wenn man bedenkt, dass es im gesamten Agenturbezirk rund 166820 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gibt, erschließt sich die ganze Dimension der Krise mit ihren massiven Auswirkungen", so Markus Nitsch, Chef der Agentur. Im März gab es im Agenturbezirk 12639 Kurzarbeiter in 1595 Betrieben. Die regionale Verteilung: Kreis Schwandorf: 5135 Kurzarbeiter in 523 Betrieben; Kreis Cham: 4356 Kurzarbeiter in 566 Betrieben; Kreis Amberg-Sulzbach: 1601 Kurzarbeiter in 295 Betrieben und Stadt Amberg: 1548 Betroffene in 211 Betrieben.

 
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