Schwandorf
08.03.2026 - 21:22 Uhr

Landratswahl Schwandorf: Thomas Ebeling bleibt Landrat

Thomas Ebeling (CSU) verteidigt sein Amt bei der Landratswahl im Landkreis Schwandorf souverän. Mit 54,8 Prozent holt er die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang. Marianne Schieder (SPD) landet auf Platz zwei.

Thomas Ebeling (CSU) hat es geschafft: Er ist der neue Landrat im Landkreis Schwandorf. Bild: CSU Kreisverband Schwandorf
Thomas Ebeling (CSU) hat es geschafft: Er ist der neue Landrat im Landkreis Schwandorf.

Klarer Sieg im ersten Wahlgang

Die Entscheidung ist gefallen: Thomas Ebeling (CSU) bleibt Landrat des Landkreises Schwandorf. Der Amtsinhaber setzte sich bei der Wahl am Sonntag mit 54,8 Prozent der Stimmen (44.191 Stimmen) klar gegen seine vier Mitbewerber durch und sicherte sich damit die absolute Mehrheit bereits im ersten Wahlgang. Eine Stichwahl ist nicht erforderlich.

Auf dem zweiten Platz landet Marianne Schieder von der SPD. Sie erhielt 20,6 Prozent (16.561 Stimmen). Thomas Borcuch (AfD) folgt mit 16,1 Prozent (13.000 Stimmen) auf Rang drei. Christina Bauer (CWG/UW) kam auf 5,8 Prozent (4.658 Stimmen), Diana Schulz (Die Linke) erreichte 2,7 Prozent (2.162 Stimmen).

Wahlbeteiligung bei 67,3 Prozent

Von den 121.023 Wahlberechtigten im Landkreis machten 81.422 Bürgerinnen und Bürger von ihrem Stimmrecht Gebrauch. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 67,3 Prozent. 850 Stimmen waren ungültig.

Blick in die Gemeinden: Ebeling fast überall vorn

Ein Blick auf die Ergebnisse in den 33 Gemeinden des Landkreises zeigt die Dominanz des Amtsinhabers. Thomas Ebeling holte in fast allen Kommunen die absolute Mehrheit. Sein bestes Ergebnis erzielte er in Neukirchen-Balbini mit überragenden 70,4 Prozent, gefolgt von Thanstein (63,7 Prozent) und Fensterbach (61,0 Prozent).

Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet die Gemeinde Gleiritsch. Hier musste sich Ebeling mit 34,5 Prozent geschlagen geben und landete hinter Marianne Schieder (SPD), die dort ihr landkreisweit bestes Ergebnis mit 43,0 Prozent einfuhr. Auch in Stadlern (34,7 Prozent) und Niedermurach (30,2 Prozent) konnte Schieder überdurchschnittlich punkten.

Der AfD-Kandidat Thomas Borcuch verzeichnete seine stärksten Ergebnisse im Markt Bruck i.d.OPf. (20,6 Prozent), in Schönsee (19,4 Prozent) und Nittenau (19,1 Prozent). Christina Bauer (CWG/UW) erzielte in Schmidgaden mit 16,6 Prozent einen Achtungserfolg.

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Stimmenanteile der Kandidaten (Endergebnis)

Transparenzhinweis: Die vorliegende Analyse samt grafischer Elemente ist mit Informationen der zuständigen Wahlbehörde und mit Unterstützung durch Künstliche Intelligenz erstellt worden. Alle Angaben ohne Gewähr. Quelle: Landratsamt Schwandorf.

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