Für ihr besonderes Engagement überreichte Landrat Thomas Ebeling elf Mandatsträgern bei einer Feierstunde im Landratsamt stellvertretend für den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann eine Dankurkunde. Diese war mit Sonderbriefmarken zum Thema „Spitzenklöppeln im Schönseer Land“ dekoriert. Zudem übergab er den langjährigen Kommunalpolitikern einen Jahresband des Landkreises. Wer sich ehrenamtlich dem Gemeinwohl widme, müsse Zeit opfern und sich in die Themen einarbeiten, um mitreden und mitentscheiden zu können, sagte der Landrat. „Sie können stolz darauf sein, gemeinsam etwas bewegt zu haben“, versicherte Ebeling den Geehrten. Er fügte hinzu: „Kommunalpolitiker brauchen ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.“ Leider werde es immer schwieriger, Menschen für die Mitarbeit in der kommunalen Selbstverwaltung zu gewinnen, bedauerte der Landrat. Mandatsträger seien nicht selten Anfeindungen unzufriedener Bürger ausgesetzt.
Zu den Geehrten zählte Martin Birner. Er gehört seit 2008 dem Stadtrat in Neunburg vorm Wald an und ist seit 2014 Kreisrat und Bürgermeister der Pfalzgrafenstadt. Auf 18 Jahre Zugehörigkeit zu ihren Kommunalparlamenten können Günther Bock (Weiding), Markus Forster (Teunz), Thomas Gruber (Neukirchen-Balbini), Reinhard Gürtler (Teunz), Bernhard Kramer (Thanstein) und Alois Wilhelm (Teunz) zurückblicken. Zusätzlich zu drei Perioden im Gemeindeparlament hatten Wolfgang Niebauer (Thanstein), Christian Ring (Weiding) und Bettina Schwab (Neukirchen-Balbini) das Amt des zweiten Bürgermeisters inne.
Barbara Ruhland war 18 Jahre Mitglied des Stadtrats in Oberviechtach, saß in den vergangenen sechs Jahren auch im Kreistag und gehörte als stellvertretende Verbandsrätin dem Zweckverband der Sparkasse im Landkreis Schwandorf an. Nach der Ehrung gab es bei Sekt und Häppchen Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Wegen der Vielzahl der Geehrten verteilte der Landrat die Verleihung der Dankurkunden diesmal auf drei Termine. Wer sich mindestens 18 Jahre um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht hat, erhält vom Freistaat eine Dankurkunde.













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