Schwandorf
29.05.2022 - 18:48 Uhr

Mann irrt im Verfolgungswahn durch Schwandorf

Ein 40-jähriger Mann irrt verwirrt durch Schwandorf. Er hatte Crystal Meth konsumiert und fühlte sich verfolgt. Außerdem hegte er Suizidgedanken.

Die Schwandorfer Polizei wurde auf einen Mann aufmerksam, der nach der Einnahme von Crystal Meth unter heftigem Verfolgungswahn und Angstzuständen litt. Er wurde in eine Fachklinik eingeliefert. Symbolbild: Aleksandr Shyripa/exb
Die Schwandorfer Polizei wurde auf einen Mann aufmerksam, der nach der Einnahme von Crystal Meth unter heftigem Verfolgungswahn und Angstzuständen litt. Er wurde in eine Fachklinik eingeliefert.

Die Schwandorfer Polizei wurde am Samstag gegen 16 Uhr von einer Anwohnerin der Wackersdorfer Straße darüber unterrichtet, dass ein unbekannter Mann an ihrer Wohnungstüre geklingelt hatte und um Verständigung der Polizei bat. Er werden von russischen Freunden verfolgt.

Noch vor Eintreffen der Streife verschwand der Unbekannte. Wenig später meldete sich eine 34-jährige Frau aus dem Städtedreieck bei der Polizei und teilte mit, dass ihr 40-jähriger Mann verwirrt durch Schwandorf irren würde. Er hätte Crystal Meth konsumiert und fühle sich verfolgt. Außerdem hege er Suizidgedanken. Am Vormittag sei er aus dem Küchenfenster geklettert und ohne Verletzungsfolgen von einem Schuppendach gesprungen, da er im Haus seine Verfolger wähnte.

Der Mann konnte kurz darauf in der Schwandorfer Innenstadt von einer Polizeistreife aufgegriffen werden. Die erste Einschätzung der Polizei wurde später ärztlich bestätigt. Der Mann leidet wohl drogenbedingt – ein Schnelltest auf Crystal Meth verlief positiv – unter heftigen Verfolgungswahn und Angstzuständen. Er wurde in eine Fachklinik eingeliefert. Zuvor hatte sich der 40-Jährige noch widersetzt, weshalb Ermittlungen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet werden mussten.

 
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