21.11.2018 - 14:20 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Eine Million Euro für die Höllohe

Nicht nur für Kreisrat Siegfried Damm waren das gute Nachrichten: Der Landkreis lässt sich die Modernisierung des Erholungsgebiets Höllohe eine Million Euro kosten. "Der Bestand ist gesichert", freute sich Damm.

Auch wenn sich die Temperaturen dem Gefrierpunkt nähern, kommen trotzdem Besucher in den Wild- und Freizeitpark Höllohe. Er ist in allen Altersgruppen beliebt, nicht nur bei jungen Eltern und ihrem Nachwuchs.
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Im Wild- und Freizeitpark Höllohe werden derzeit die neuen Volieren errichtet. Da auf dem Areal aber noch weitere Themen offen sind, wurde auf Nachfrage von Siegfried Damm, einem SPD-Kreisrat aus Teublitz, von der Verwaltung im Landratsamt ein interner Maßnahmenplan mit kleineren und größeren Maßnahmen für die nächsten Jahre erarbeitet.

Eine der dringend umzusetzenden Vorhaben ist die Errichtung eines Sozialgebäudes mit Umkleide, Dusche, WC, Aufenthaltsraum und Büro für die Mitarbeiter in der Höllohe. Zur Zeit stehen nur provisorische Lösungen zur Verfügung. Außerdem wurde zwischenzeitlich ein Ingenieurbüro beauftragt, eine Vorentwurfsplanung für einen Kanalanschluss zu erstellen, als Voraussetzung für neue Baumaßnahmen.

"Heute ist ein Freudentag für die Höllohe", jubelte Damm, sprach mit Blick auf die Pläne von Bestandssicherung und Weiterentwicklung des Geländes und erkannte wesentliche Verbesserungen. "Die Höllohe ist ein Aushängeschild des Landkreises", urteilte er und wies dringlich auf eine Lösung für das "Verkehrschaos" an besucherreichen Tagen hin.

Dauerthema Parkplätze

Nach dem vorgeschlagenem Maßnahmenplan könnte in den Jahren 2019/2020 der Kanalanschluss sowie die Errichtung eines Sozialgebäudes erfolgen. Erste Kostenschätzungen gehen von mindestens 250 000 bis 300 000 Euro für einen Kanalanschluss an das Leitungsnetz der Stadt Teublitz aus, da aufgrund der Topographie ein Pumpwerk erforderlich wird. Einzelheiten der Planung sind noch mit der Stadt Teublitz abzustimmen und durch das Ingenieurbüro zu ermitteln.

Für ein neues Sozialgebäude ist mit einem ähnlichen Betrag zu rechnen. Hierfür sind allerdings noch genauere Planungen erforderlich. Möglich wäre dies als Ersatzneubau anstelle der jetzigen Wasservoliere oder Ställe, da sie aktuell nicht genutzt sind. Ein Baubeginn ist frühestens Mitte des Jahres 2019 und eine Fertigstellung 2020 möglich.

Auch die Parkplatzsituation sollte konzeptionell in einem Verkehrskonzept betrachtet werden, hieß es. Hier sei durch ein geeignetes Ingenieurbüro ein Gesamtkonzept für die Zuwege zur Höllohe zu erstellen - zu den Parkplätzen für Autos und für Park- und Wendemöglichkeiten für Busse. Außerdem wurden nach einer Prüfung der elektrischen Anlagen durch ein Fachbüro erhebliche Mängel festgestellt. Sie seien ebenfalls nach und nach je nach Priorität abzuarbeiten.

An weiteren Maßnahmen ist unter anderen die Sanierung der Küche im Wedahaisl oder auch die Sanierung des Kiosks zu nennen, die ebenso wie die Errichtung eines Lageplatzes für Baumaterial und Festmist möglicherweise 2020 umgesetzt werden könnten. 2021 steht dann noch ein Silo für Futtermittel sowie ein Gefahrstofflager an, sowie 2022 die weitere Erneuerung von Einfriedungen und Gehegen einschließlich der Wasser- und Stromversorgung für die Gehege. Für diese Maßnahmen ist mit einer Investitionssumme von über einer Million Euro zu rechnen.

Der Ausschuss für Planung und Bau stimmte dem vorgeschlagenen Maßnahmenplan für den Wild- und Freizeitpark Höllohe für die nächsten vier Jahre zu. Haushaltsmittel für den Bau eines neuen Sozialgebäudes, der Herstellung eines Kanalanschlusses, für die Beseitigung von Mängeln bei den elektrischen Anlagen und zur Erstellung eines Verkehrskonzepts seien bereitzustellen, hieß es..

Kreisrat Siegfried Damm: "Heute ist ein Freudentag für die Höllohe."

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