03.12.2019 - 14:45 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Miteinander für gerechtere Gesellschaft

Mit der bundesweiten Gründung der Arbeitsgemeinschaften (AG) "60 plus" vor 25 Jahren wollte die SPD den Senioren mehr Gewicht verschaffen. Heute ist die AG mit 4116 Mitgliedern die größte in der Oberpfalz.

AG-Bezirksvorsitzender Reinhold Strobl (rechts) überreichte Gerhard Kulig, Natascha Kohnen, Hans Schuierer, Xaver Bräu und Ursula Kinner (von links) Geschenke.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

Bei der Jubiläumsveranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaften "60 plus" am Montag im Gasthaus Obermeier in Klardorf ehrte Bezirksvorsitzender Reinhold Strobl langjährige Mitstreiter. Zehn Jahre lang stand Gerhard Kulig (Regensburg) an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft. Ihm überreichte Reinhold Strobl ebenso ein Geschenk wie seinem Vorgänger Xaver Bräu (Schwandorf), Alt-Landrat Hans Schuierer und der langjährigen 60-plus-Vorsitzenden Ursula Kinner aus Weiden.

"Wir wollen Alt und Jung in der Partei nicht gegeneinander ausspielen, sondern miteinander für eine sozial gerechtere Gesellschaft kämpfen", betonte der Bezirksvorsitzende in seiner Rede. Reinhold Strobl blickte zurück ins Jahr 1993, als sich die SPD-Führung entschloss, eine Arbeitsgemeinschaft für Mitglieder über 60 zu gründen. Erster Bundesvorsitzender war damals Hans-Ulrich Klose.

Unterbezirksvorsitzende Marianne Schieder weiß die Hilfe der Senioren gerade während der Wahlkämpfe zu schätzen. Um diese Unterstützung bat auch die Schwandorfer OB-Kandidatin Karin Frankerl in ihrem Grußwort. Die neu gewählte Bezirksvorsitzende Carolin Wagner möchte eine "weitere Zweckentfremdung von Wohnraum" verhindern und den "Öffentlichen Personennahverkehr" stärken. Sie rief die Mitglieder auf, sich geschlossen um das neue Führungsduo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu versammeln, um die Partei zu alter Stärke zurückzuführen. Carolin Wagner spricht sich für eine Neuverhandlung des Klimapakets aus.

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