„Wir haben eine schöne Brücke bekommen“, freute sich Oberbürgermeister Andreas Feller bei der Öffnung am Donnerstag. Die Stadt erfülle mit dem barrierefreien Übergang vom Adolph-Kolping-Platz zum Stadtpark „einen lang gehegten Wunsch der Bevölkerung“. Der Steg ist 26 Meter lang und 3,5 Meter breit und besticht, wie Feller betonte, „durch sein modernes und zugleich naturnahes Design“. Nach achtmonatiger Bauzeit übergab der Oberbürgermeister das 850.000 Euro teure Bauwerk seiner Bestimmung.
Die Planer legten besonderen Wert auf die Barrierefreiheit. „Eine Längsneigung von nur drei Prozent ermöglicht eine komfortable Nutzung“, versicherte Florian Stiegler vom Ingenieurbüro Trossmann. Das leichte Gefälle sorge für eine zuverlässige Entwässerung. Die Durchgangsbreite von 3,5 Metern biete ausreichend Platz für Rollstühle und Kinderwägen, so der Bauingenieur. Sein Büro habe sich mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt und das Bauwerk möglichen Hochwasserereignissen angepasst.
25 Tonnen Stahl verbaut
„Auch gestalterisch fügt sich der Steg harmonisch in die Umgebung ein“, findet Oberbürgermeister Andreas Feller. Ein Holzbelag unterstreiche die naturnahe Lage zum Stadtpark. Das Metallgeländer in Anthrazit betone gleichzeitig das moderne Erscheinungsbild. Die Anbindung an das bestehende Pflaster des Gehsteiges runde das einheitliche Gesamtbild ab, so der Oberbürgermeister. Er betonte: „Mit dem neuen Fußgängerüberweg leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit."
Beleuchtung für mehr Sicherheit
Die Brückenbeleuchtung sorge auch abends für Sicherheit. Im Laufe des Jahres soll das Umfeld des Steges noch mit einer Bepflanzung aufgewertet werden. Für die barrierefreie Verbindung von der Innenstadt zum Stadtpark wurden 25 Tonnen Stahl verbaut.
Bereits im Juni 2022 hatte der Schwandorfer Planungsausschuss das Gesamtkonzept für den Fußgänger- und Fahrradüberweg gebilligt. Es sollten nicht nur unmotorisierte Verkehrsteilnehmer, sondern bei Bedarf auch Rettungsfahrzeuge den Steg passieren können. „Weil wir den Stadtpark noch stärker als Veranstaltungsort nutzen wollen“, so der Ausblick des Oberbürgermeisters. Dazu sei ein ausreichend großer Fluchtweg erforderlich. Die Tragkraft sei bis zwölf Tonnen ausgelegt. Eine eigene Baugrunduntersuchung konnten sich die Planer vom Büro Trossmann sparen, weil bereits aussagekräftige Ergebnisse aus den Untersuchungen für den Neubau der beiden Naabbrücken vorlagen.
Zufahrt für Kanu-Klub
Die bisher bereits bestehende Öffnung vom Norden her bleibt weiterhin betehen. Sie dient dem Kanu-Club, dem Betreiber des Biergartens und den Event-Veranstaltern als Zufahrt. Die Stadt Schwandorf hat den Naherholungs- und Veranstaltungsort in den letzten Jahren mit zahlreichen Gestaltungsmaßnahmen aufgewertet. Vor allem bei Familien mit Kindern ist der Stadtpark als Aufenthaltsort sehr beliebt.














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