13.06.2019 - 11:15 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Nachfolger von Weig gesucht

Seit 25 Jahren ist Alois Weig Vorsitzender der "Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Oberpfalz" Bei der Vertreterversammlung am Donnerstag in der Gaststätte des Tierzuchtzentrums stellt er sich nicht mehr zur Wahl.

Vorsitzender Alois Weig (rechts) und Geschäftsführer Heinrich Promberger (links) zogen für die ESO eine positive Bilanz.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

wählen die 14 Beiräte, die bei der Versammlung bestimmt wurden, bei ihrer nächsten Zusammenkunft. Dem Gremium der Beiräte gehören aus dem Landkreis Schwandorf Johannes Gleixner aus Pingarten und Stefan Kiener aus Münchshöf an. Die knapp 2000 Mitglieder der ESO haben im vergangenen Jahr 7236 Bullen, 5802 Kühe, 3621 Färsen, 8033 Kälber und 125 796 Schweine zur Vermarktung geliefert. Geschäftsführer Heinrich Promberger wies auf die Steigerung bei den Schweinen (plus 27 000 Stück) gegenüber 2017 hin. In diesem Jahr rechnet er mit einer erneuten Zunahme der Schweinevermarktung um 30 000 Stück. Die Rinder lieferte die Erzeugergemeinschaft zuletzt an Unifleisch in Erlangen, die Schweine an Contifleisch, eine Tochterfirma von Unifleisch. Mittlerweile hat die Geschäftsleitung mit weiteren Abnehmern Kontakt aufgenommen. Mit Attenberger-Fleisch in München, mit Tönnies in Bamberg und Schiller-Fleisch in Hof.

Die ESO verfügt über einen eigenen Fuhrpark. Die Fahrzeuge holen die Tiere bei den Mitgliedsbetrieben ab und bringen sie zum Schlachthof. "Wir verfügen über genügend Liquidität und garantieren eine pünktliche Auszahlung", stellte der Geschäftsführer fest. Die ESO habe die Aufgabe, die Vermarktung der Tiere sicherzustellen und die Preise mit den Abnehmern auszuhandeln. Ferner gehe es darum, die Fleischqualität ständig zu verbessern, die Fresser-Vermarktung auszubauen und die Serviceleistungen für die Mitglieder zu optimieren, so der Geschäftsführer.

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