24.02.2019 - 13:01 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Neue Jugendleiter für die Mittlere Oberpfalz

26 neue Jugendleiter – darunter etliche aus der Region Schwandorf - hat die Evangelische Jugend der Dekanatsbezirke Sulzbach-Rosenberg und Neumarkt an den vergangenen Wochenenden ausgebildet.

Eine gute Betreuung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen braucht auch eine gute Ausbildung. Ein wesentlicher Baustein dafür sind die Grundkurse der evangelischen Jugend für die jugendlichen Ehrenamtlichen.
von Externer BeitragProfil

Dieser „Grundkurs“ hat den jugendlichen Ehrenamtlichen alle nötigen Informationen und Fähigkeiten vermittelt, um verantwortlich und erfolgreich Gruppen für Kinder und Jugendliche anleiten zu können.

Die Evangelische Jugend ist in der Region unter anderem einer der größten Anbieter von Ferienfreizeiten. Daneben gehören aber auch traditionelle Gruppen für Kinder und Jugendliche in den Kirchengemeinden sowie Jugendgottesdienste, Konfirmandenarbeit und verschiedene überregionale Projekte zum Programm. Für solche umfangreichen Aufgaben ist eine Vielzahl ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nötig. Und die sollen nach dem Willen der Kursleiter um die Dekanatsjugendreferenten Jürgen Weich, Bernd Deyerl, Tim Saborowski und Ruth Bernreiter sowie etliche weitere erfahrene Jugendleiter ihre Arbeit nicht nur gern sondern auch gut machen: „Es ist unsere Verantwortung, diese jungen Menschen für ihre Aufgaben gut vorzubereiten und auszubilden. Denn unsere hohen Qualitätsstandards bei Gruppen und Freizeiten sind ein Pfund, mit dem wir gegenüber den Eltern auch wuchern wollen.“

Eine gute Betreuung der anvertrauten Kinder und Jugendlichen braucht auch eine gute Ausbildung. Ein wesentlicher Baustein dafür sind die Grundkurse, die in jugendgerechter Form und in einem erprobten Konzept umfangreiche pädagogische, rechtliche und jugendverbandliche Kenntnisse vermitteln und persönliche sowie spirituelle Kompetenzen stärken. Zu den Inhalten gehören die Stärkung der eigenen Motivation, Fragen zu Recht und Versicherung und Spielpädagogik. Wichtig war den Kursleitern dabei vor allem auch das Lernen an der Praxis. Und so gab es zahlreiche Möglichkeiten, sich in Workshops und Übungen auszuprobieren und dazu hilfreiche Rückmeldungen zu bekommen. Besonders beliebt waren bei den Jugendlichen das Training zum Umgang mit „schwierigen Kindern“, die sehr unterschiedlich und mit viel Phantasie gestalteten Andachten sowie die vielen Ideen für neue und mitreißende Spiele. Einen Schwerpunkt setzte die Leitung auf Kommunikation und die Präventionsarbeit gegen sexuellen Missbrauch: Die Jugendreferenten riefen zur Wachsamkeit auf und machten Mut zu engagiertem Handeln: „Kommt bei Verdachtsfällen gleich zu uns – wir sind für Euch und Eure Kinder da!“

Dass sich die Jugendlichen neben Schule und sonstigem ehrenamtlichen Engagement immer wieder auch auf eine solche intensive Schulung einlassen nötigt dem Team der Jugendreferenten großen Respekt ab: „Wir wissen, dass ihr oft ganz schön unter Druck steht. Da soll Euer Einsatz auch die nötige Anerkennung bekommen und keine Selbstverständlichkeit sein. Und wir wollen uns dann auch voll für euch reinhängen!“. Und das kam bei den Teilnehmenden dann auch sehr gut an. „Mir hat der Kurs echt was gebracht. Ich hab ganz viele Anregungen bekommen.“ So klangen die meisten Rückmeldungen. Einig waren sich die neuen Jugendleiter vor allem auch in einem: „Jetzt wollen wir das alles auch umsetzen. Und dabei viel Spaß haben!“ Gelegenheit dazu gibt es reichlich: Zum Abschied überreichten die Hauptberuflichen ihren neuen ehrenamtlichen Kollegen nicht nur ein Zertifikat über die bestandene Ausbildung und einen Reisesegen, sondern luden auch gleich zur Mitarbeit bei den anstehenden Freizeiten und Aktionen ein.

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