Der neue Spot war die Nummer 22 000 unter den Wlan-Standorten in Bayern. Weitere Installationen am Marktplatz, in der Spitalkirche und im Stadtmuseum seien geplant, versicherte Oberbürgermeister Andreas Feller. Er sieht damit die Innenstadt in Zukunft beim kostenlosen Internetzugang gut "vernetzt".
Albert Füracker wertet diese Infrastrukturmaßnahme als weitere Aufwertung der Kreisstadt und des gesamten Oberpfälzer Seenlandes. "Der Nutzer ist damit nicht mehr auf das Datenvolumen des Mobilfunkanbieters angewiesen", so der Staatsminister. Das BayernWLAN stehe rund um die Uhr ohne Begrenzung zur Verfügung und entspreche den aktuellen Sicherheitsstandards, betonte Albert Füracker.
Das Ziel "20 000 Hotspots in Bayern bis 2020" sei bereits jetzt erreicht, ergänzte Referatsleiter "IT-Infrastruktur", Jan Remy. Der Freistaat sei ungefähr bei der Hälfte angekommen und werde zur Verdichtung des Netzes auch in Zukunft neue Hotspots einrichten.
Mit der Initiative "Freies Wlan" erhalte jede Region die Chance, Bürgern und Touristen möglichst weitgehend die digitale Welt zu erschließen. Bayernweit sollen alle Bürger ein offenes und kostenfreies Wlan-Angebot nutzen können, so Jan Remy. Der Einstieg in das freie BayernWlan ist leicht und praktisch. Jeder Hotspot heißt "@BayernWLAN". Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert. Das Angebot stoße auf breites Interesse und werde rege genutzt, betonte Minister Füracker. Im Durchschnitt würden sich monatlich sechs Millionen Nutzer in das BayernWlan einwählen.
Das bayerische Finanzministerium übertrug die Installation der Hotspots dem Netzwerkbetreiber Vodafone, der wiederum von den Kommunen eine monatliche Gebühr verlangt.













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