Schwandorf
08.03.2019 - 16:23 Uhr

Neuwahl scheitert im ersten Anlauf

47 Jahre nach der Gründung stellt sich der Landkreissportverband neu auf. Die Sektionen der Altlandkreise werden sich künftig in einem Sportbeirat wieder finden. Dieses Gremium hätte am Donnerstag gewählt werden sollen.

Der Präsident des Landkreissportverbandes, Franz Brunner (rechts), zeichnete langjährige Funktionäre aus. Sitzend die ehrenamtlichen Sportfunktionäre, die die goldene Nadel für 30 Jahre Mitarbeit im Verein erhielten. Bild: Hirsch
Der Präsident des Landkreissportverbandes, Franz Brunner (rechts), zeichnete langjährige Funktionäre aus. Sitzend die ehrenamtlichen Sportfunktionäre, die die goldene Nadel für 30 Jahre Mitarbeit im Verein erhielten.

Von den 212 Vereinen, die im Landkreissportverband organisiert sind, waren nur 46 zur Vollversammlung ins Landratsamt gekommen. Damit war der in der Satzung vorgeschriebene Anteil von 25 Prozent nicht erreicht. Innerhalb der nächsten vier Wochen wird der Landkreissportverband einen zweiten Versuch starten. Dann ist kein Quorum mehr erforderlich. Dem neuen Beirat werden Sportfunktionäre aus allen Teilen des Landkreises und Vertreter der politischen Parteien angehören. Sie wählen aus ihrem Kreis den Präsidenten. Das ist aktuell Franz Brunner aus Maxhütte-Haidhof, der in seinem Rückblick an die Veranstaltungen des Landkreissportverbandes erinnerte: Landkreis-Radlspaß, Wandertage sowie Handball- und Fußballturniere. Zu den Aufgaben des Verbandes gehört ferner die Ehrung verdienter Funktionäre und die Vergabe von Zuschüssen. Gut 20 000 Euro stellt der Landkreis dafür jährlich zur Verfügung.

Geschäftsführer des Verbandes ist seit fünf Jahren der Kulturreferent des Landkreises, Franz Pfeffer. Seine Mitarbeitern Christa Würstl führt die Kasse und hat hochgerechnet, dass der Landkreissportverband in der vergangenen sechsjährigen Legislaturperiode 141 000 Euro ausgegeben hat. Zu den wichtigsten Aufgaben zählt die Ehrung langjähriger Funktionäre. Landrat Thomas Ebeling und Präsident Franz Brunner verliehen die goldene Nadel für über 30 Jahre ehrenamtlicher Tätigkeit an Silvia Elsinger (Bergmannschützen Heselbach), Josef Kaiser (Schützenverein Stockenfels Fischbach), Willibald Koller (Schützengesellschaft Nittenau), Dr. Karl-Heinz Saur (TSV Schwandorf), Guido Klier (FC Neunburg), Dieter Buchner (TSV Detag Wernberg) und Franz Pretzl (TV Burglengenfeld).

"Silber" für 25 Jahre bekamen Andreas Wilsdorf (Schützenverein Waldeslust Randsberg), Angelika Meyer und Brigitte Kaiser (Schützenverein Fischbach), Manfred Liegl und Reinhard Wallinger (ESV Bodenwöhr), Siegfried Krös (TSV Detag Wernberg), Erich Amann (SV Trisching/Rottendorf) und Gabriele Raab (FC Maxhütte-Haidhof).

Für zehn Jahre verleiht der Verband die Nadel in Bronze. Sie erhielten Tamara Braun und Hans-Peter Nerl (beide Schützenverein Fischbach), Günter Kreuzer (Luckyliners Wackersdorf), Anton Schoierer (Schützenverein Pirkensee), Markus Klier und Helmut Götz (FC Neunburg), Albert Gleixner (ESV Bodenwöhr), Nicole Schmidt (Pistolenclub Thanstein, Reinhard Dausch und Johann Prey (TV Nabburg), Hans Nahlovsky und Anton Ammer (TSV Trausnitz), Marion Dietz (Tanzgruppe) Oberviechtach), Margit Sadler (SC Ettmannsdorf) sowie Ute Klenk und Anton Mutzbauer (FC Maxhütte-Haidhof).

"Sie tun mehr als man von ihnen erwartet": Mit diesen Worten dankten Landrat Thomas Ebeling, die Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Karl Holmeier sowie Landtagsabgeordneter Joachim Hanisch den langjährigen Sportfunktionären, die nach der Ehrung zu einer Brotzeit eingeladen waren.

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