Am Sonntag war bayernweit nur ein einziger Markt zugelassen – der zu Dreikönig in Schwandorf. Die Händler kamen deshalb bis aus Österreich und dem Frankenland angereist und hofften auf gute Geschäfte. Doch sie wurden enttäuscht und blieben auf ihrer Ware weitgehend sitzen. „Tote Hose hier“, klagte ein Lederwarenhändler aus Nürnberg. Er war auf der Durchreise nach Eggenfelden: „Dort ist mit Sicherheit mehr los“. Am meisten ging noch beim Obsthändler aus Forchheim, der seine selbst gebrannten Schnäpse anpries. Aber letztlich rentierte sich auch für ihn die weite Anreise nicht. „Ich bin zum ersten und letzten Mal hier“, so sein Kommentar. Der neben ihm postierte Händler für Modeschmuck hatte seinen Stand bereits vorzeitig abgebaut. Der Trend setzte sich fort: Der Dreikönigsmarkt steht schon seit Jahren deutlich im Schatten der übrigen Märkte im Frühjahr, Sommer und Herbst.
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