Die letzte Veranstaltung dieser Art liegt 24 Jahre zurück. Da war es an der Zeit für eine Wiederholung. Der "Tag der offenen Tür" am Samstag war neben dem Festakt mit dem Ministerpräsidenten, dem Familienfest in der Höllohe und der Buchpräsentation der vierte Baustein der Jubiläumsfeierlichkeiten. Die organisatorischen Fäden liefen beim Kulturreferenten Manuel Lischka zusammen. Er konnte alle Abteilungen zum Mitmachen gewinnen und stellte 56 Aktionen auf die Beine. Von A bis Z, vom Arbeitskreis Agenda 21 bis zur Zulassungsstelle, die zusammen mit dem Jugendamt im neuen Anbau untergebracht ist.
Die Ostbayerische Technische Hochschule war mit einem Stand aus dem Energie- und Kunststoffbereich vertreten, Taxi-Betreiber warben für den Baxi-Service, der mit dem Neun-Euro-Ticket um 20 Prozent zugelegt hat, die Abteilung für Sicherheit und Ordnung informierte über das Waffenrecht und ließ die Besucher mit einem Laser-Gewehr zielen.
Führerschein für die Kinder
Die Führerschein-Abteilung stellte dem Nachwuchs einen Kinderführerschein aus, sofern der Fragebogen richtig ausgefüllt war. Das Veterinäramt widmete sich in einer Ausstellung der Bienenzucht und das Gesundheitsamt machte das Angebot für einen Gesundheits-Check.
Auch Landrat Thomas Ebeling mischte sich unter die Besucher und nutzte die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. In seinem Büro ließ er sich vor einem „Pappsteller“ vertreten. Wer wollte, konnte im Chefsessel Platz nehmen und sich mit der Landrat-Attrappe fotografieren lassen.
Rennen mit Bobby-Cars
Auch auf dem Freigelände herrschte reger Betrieb. Im Aufprallsimulator des ADAC bekamen die Nutzer die Wirkung bei einem Aufprall von 30 Kilometern in der Stunde zu spüren. Die Bauhöfe des Landkreises zeigten einen Teil ihres Fuhrparks, örtliche Autohändler warben für E-Mobilität, und die Kinder lieferten sich ein Rennen mit den Bobby-Cars.
Bei einer „Quizrallye durch das Haus“ winkten den Teilnehmern Sachpreise und Gutscheine, sofern sie das Lösungswort „Wundsheim“ richtig in die Mitmachkarte eingetragen hatten. Der kleine Ort beim Kemnath wurde deshalb gewählt, weil er exakt den Mittelpunkt des Landkreises bildet. Der Arbeitskreis Agenda 21 klinkte sich mit ein und organisierte in der Kantine des Landratsamtes das kulinarische Angebot „Eintopf für die Welt“, das die Besucher gerne nutzten.

















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