29.11.2018 - 15:23 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Oft wenig Resonanz der Jugend

Die Arbeitsgemeinschaft der Schwandorfer Jugendgruppen (ARGE) erarbeitet jedes Jahr mit dem Jugendtreff das Ferienprogramm mit zahlreichen Aktivitäten und Ausflügen. Allerdings lässt die Resonanz teilweise zu wünschen übrig.

Roswitha Mohler (Zweite von links) steht als Vorsitzende weiter an der Spitze der Arbeitsgemeinschaft der Schwandorfer Jugendgruppen.
von Gerd KühnerProfil

Vorsitzende Roswitha Mohler zeigte bei der Jahreshauptversammlung der ARGE auf, dass auch heuer wieder ein umfangreiches Ferienprogramm angeboten wurde. Leider seien im vergangenen Jahr zu wenig Anträge gestellt worden, so dass die ganze Summe von 25 000 Euro nicht ausgeschöpft werden konnte. Für 2018 stelle die Stadt Schwandorf 22 000 Euro für die Jugendarbeit zur Verfügung.

Mohler blickte zurück: Zusammen mit dem Jugendtreff, dem Kreisjugendring, dem Kreisjugendamt, der Stadt und den neun Mitgliedsgruppen der ARGE gab es in diesem Jahr insgesamt 38 Veranstaltungen. Die Vorsitzende bedauerte aber, dass etliche Veranstaltungen nicht gut besucht gewesen seien oder sogar wegen zu geringer Anmeldungen abgesagt werden mussten. Viele Veranstalter seien enttäuscht gewesen. Wie sie weiter sage, musste in diesem Jahr auch die Ferienolympiade wegen Personalmangels abgesagt werden. Als Ersatz sei ein ARGE-Kinotag mit einem topaktuellen Film organisiert worden, aber auch dieser habe nicht die gewünschte Wirkung erzielt: Nur 35 Kinder hätten das Angebot angenommen. "Man weiß bald wirklich nicht mehr, wie man die Kinder und Jugendlichen vom Computer oder Handy wegbringt", bedauerte Mohler. Zu den Höhepunkten zählte sie das "Opti-Zeltlager" des Segel- und Surfclubs am Klausensee mit 50 Kindern, der Wakeboardkurs am Steinberger See und die Veranstaltungen des Stadtmuseums.

Sie erinnerte anschließend daran, dass jeder Verein, der sich am Ferienprogramm beteiligt, eine Pauschale in Höhe von 50 Euro erhalte und für jeden weiteren Tag 30 Euro. Der Defizitausgleich, so Mohler, sei nur für das Ferienprogramm maßgebend. Auch müssen hier Belege mit eingereicht werden. "Wir bewegen alle etwas und sorgen dafür, dass die Kinder und Jugendlichen schöne Ferien verbringen können", betonte die ARGE-Vorsitzende. Das solle auch weiterhin so bleiben. Sie wies abschließend darauf hin, dass alle Zuschussanträge bis zum 31. Dezember eingereicht sein müssten. Anmeldungen für das Ferienprogramm sollten bis zum 31. Januar an den Jugendtreff gemeldet werden. Viel Lob gab es von Oberbürgermeister Andreas Feller: "Diese Arbeit ist nicht selbstverständlich", betonte er und freute sich über die zahlreichen engagierten und ehrenamtlichen Helfer, die sich für das Wohl der Kinder und Jugendlichen einsetzen. Die ARGE sei ein Aushängeschild der Stadt.

Abschließend verabschiedete Vorsitzende Roswitha Mohler Loni Wagner, die über 30 Jahre ehrenamtlich im Vorstand mitwirkte und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Für zehn Jahre Tätigkeit im Vorstand wurde Ralph Preis geehrt.

Hintergrund:

Die Neuwahl der Vorstandschaft brachte folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzende Roswitha Mohler

2. Vorsitzender Florian Weber

Kassier Heinrich Schnorrer

Schriftführerin Ursula Frank

Als Beisitzer wurden Falk Berger, Annika Krottenthaler, Martin Mailli, Petra Held, Ralph Preis, Siegfried Roidl und Helmut Kirchberger gewählt. Als Kassenprüfer fungieren Manfred Schüller und Martina Engelhardt-Kopf.

Nach der Neuwahl verabschiedete Vorsitzende Roswitha Mohler, Loni Wagner, die über 30 Jahre ehrenamtlich in der Vorstandschaft mitwirkte und sich nicht mehr zur Wahl stellte. Für zehnjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft wurde Ralph Preis geehrt.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.