04.06.2019 - 14:49 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Palliativmedizin: Noch Berührungsängste

Das Palliativnetzwerk im Landkreis Schwandorf hatte zu einer Filmvorführung und anschließender Podiumsdiskussion in die Spitalkirche eingeladen. Dabei wird deutlich: Das Thema bewegt.

Die zahlreichen Teilnehmer auf dem Podium beantworteten die vielen Fragen aus dem Publikum rund um das Thema „Palliativmedizin“.
von Redaktion ONETZProfil

"Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen": Dieses Zitat von Albert Schweizer stand auf der großen Leinwand in der Spitalkirche eingeblendet. Das Palliativnetzwerk im Landkreis Schwandorf hatte zu einer Filmvorführung und anschließender Podiumsdiskussion eingeladen.

Dr. Chrstoph Balzer, Chefarzt und Palliativmediziner des Krankenhauses St. Barbara, begrüßte die vielen Teilnehmer und Interessenten. Auf dem Podium saßen außerdem Pater Thomas Väth, Birgit Jobst-Bemmerl vom Sozialdienst im Krankenhaus St. Barbara, Pfarrer Heinrich Rosner vom Kriseninterventionsdienst, Ethikberater Dr. Manfred Hausel, Monika Kagerer von der ambulanten Palliativversorgung, Dr. Albert Pronath, Leitender Oberarzt in der Asklepios-Klinik im Städtedreieck, Gerhard Fersch (stationäre und ambulante Dienste), Solange Mühlbauer vom stationären Sozialdienst, Michaela Koller vom Hospizverein und Michael Falkenstein, Pflegeberater der AOK.

"Lebenshungrig und todesmutig": So lautete der berührende Titel des Dokumentarfilms, der gezeigt wurde. Darin wurde das Palliativteam des Würzburger Juliusspitals vorgestellt. Im Anschluss war viel Zeit für persönliche Fragen und Diskussionen. Teilnehmer fragten zum Beispiel nach Ansprechpartnern oder äußerten ihre Berührungsängste im Zusammenhang mit dem Wort "palliativ".

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