Ein Bußgeldbescheid aus Gmunden in Österreich lag vor wenigen Tagen im Briefkasten eines 53-Jährigen. Der Grund: An einem Sonntag Ende Februar sei er in der Alpenrepublik zu schnell gefahren. Anstatt zu zahlen, ging der Mann aber am Mittwochvormittag zur Polizei in Schwandorf. Dort beteuerte er, sich zu diesem Zeitpunkt definitiv nicht in Österreich aufgehalten zu haben.
Wie die Polizei in ihrem Bericht schreibt, war auf dem mitgesandten Blitzerfoto aber das Schwandorfer Kennzeichen des 53-Jährigen zu erkennen. Allerdings war es nicht an seinem Auto, sondern an einem fremden Pkw eines ähnlichen Fahrzeugtyps angebracht.
Nach genauer Betrachtung des Fotos konnte der aufnehmende Beamte die mysteriöse Mitteilung schließlich aufklären: Auf dem Foto war zu erkennen, dass die letzte Ziffer des geblitzten Fahrzeugs durch einen Straßenpfosten verdeckt wurde und somit das Kennzeichen des 53-Jährigen übrig blieb. "Der wahre Verkehrssünder war also ein anderer Fahrer mit Schwandorfer Kennzeichen mit drei statt zwei Ziffern", schreibt die Polizei abschließend.













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