Schwandorf
25.08.2026 - 09:01 Uhr

Polizei registriert Serie von Betrugsfällen in Schwandorf und Wackersdorf

Dubiose Abbuchungen und fragwürdige Forderungen beschäftigen die Polizei in Schwandorf. Besonders brisant endet ein Kontakt über Tik-Tok.

Mehrere Menschen aus Schwandorf und Wackersdorf meldeten der Polizei dubiose Abbuchungen, fragwürdige Forderungen und eine Erpressung nach Nacktfotos. Symbolbild: Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn
Mehrere Menschen aus Schwandorf und Wackersdorf meldeten der Polizei dubiose Abbuchungen, fragwürdige Forderungen und eine Erpressung nach Nacktfotos.

Mehrere Menschen aus Schwandorf und Wackersdorf haben sich am Montag wegen mutmaßlicher Betrugsfälle und einer Erpressung an die Polizei gewandt. Laut Mitteilung wurden einer 33-Jährigen aus Schwandorf knapp 90 Euro von einem dubiosen Dienstleister sowie weitere 99 Euro von einem Zahlungsdienstleister abgebucht. Eine 40-Jährige aus Schwandorf erhielt eine aus ihrer Sicht unberechtigte Forderung über rund 350 Euro von einem Zahlungsdienstleister.

Mit einer Forderung über rund 150 Euro sieht sich laut Polizeibericht außerdem eine 74-Jährige aus Schwandorf konfrontiert. Ein 39-Jähriger aus Wackersdorf soll ein angebliches Abo für Ernährungsberatung über 239 Euro abgeschlossen haben. Von demselben Unternehmen unter anderer Marke fordert ein Anbieter nach Angaben der Polizei von einem 50-Jährigen aus Schwandorf 249 Euro für ein angebliches Dating-Plattform-Abo.

Besonders heikel war ein weiterer Fall: Ein 42-jähriger Mann soll über Tik-Tok Kontakt zu einer vermeintlich sexuell interessierten Frau gehabt und ihr Nacktfotos geschickt haben. Kurz darauf forderte ein Unbekannter 10.000 Euro in Form von Steam-Karten. Auf diese Forderung ging der Mann laut Polizei nicht ein.

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