Landrat Thomas Ebeling händigt Urkunden an neue Leiter und Fachberater der Psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis Schwandorf aus. Der Grund: Großschadensereignisse und Katastrophen, aber auch alltagsnahe Ereignisse können eine psychische Belastung sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die Betroffenen (Überlebende, Angehörige, Hinterbliebene) bedeuten. Diese Belastungen sollen durch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) gemindert werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Schwandorf. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft, welche im März 2023 von zahlreichen Vertretern der Rettungs- und Hilfsorganisationen, der Kirchen und Schulen sowie der Behörden mit Zivil- und Katastrophenschutzaufgaben im Landkreis Schwandorf gegründet wurde.
Damit diese Notfallversorgung gewährleistet ist, haben sich Birgit Hönning von der Johanniter Unfallhilfe sowie Dekan Michael Hirmer an der staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried fortgebildet. Die entsprechende Urkunde, mit der sie zu Leitern bzw. Fachberatern im Bereich der psychosozialen Notfallversorgung ernannt wurden, erhielten sie aus den Händen von Landrat Thomas Ebeling. Er dankte für die Bereitschaft zur Weiterbildung und stellte auch heraus, wie wichtig die Arbeit im Bereich der psychosozialen Notfallversorgung ist für die Menschen ist.
Im Einsatz ist der Leiter für den aufgabenbezogenen Einsatzabschnitt PSNV verantwortlich und führt die dazu unterstellten Kräfte. Der Fachberater PSNV wird in der Führungsgruppe Katastrophenschutz oder im Stab der örtlichen Einsatzleitung eingebunden.











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