Schwandorf
15.10.2023 - 13:57 Uhr

Queen-Interpret Markus Engelstaedter rockt die Schwandorfer Oberpfalzhalle

Die Magie der Rockband Queen wirkt nach. Das liegt auch an Markus Engelstaedter. Erlebbar wird der Zauber mit etwas Verspätung in der Schwandorfer Oberpfalzhalle,

650 Besucher erlebten am Freitag in der Oberpfalzhalle eine eindrucksvolle Bühnenshow mit der Tribute-Band "Queen". Bild: Hirsch
650 Besucher erlebten am Freitag in der Oberpfalzhalle eine eindrucksvolle Bühnenshow mit der Tribute-Band "Queen".

„Schwandorf, are you ready?“ ruft Markus Engelstaedter in die Oberpfalzhalle. „Yeah“ tönt es zurück. 650 Besucher sind bereit für den Konzertabend mit der Tribute-Band „Queen“, die das musikalische Erbe des 1991 verstorbenen Rocksängers Freddie Mercury verwaltet. Mit der Bühnenshow „Magic of Queen“ erinnern die Musiker an eine der größten Rockbands aller Zeiten. Der 46-jährige aus Eschenbach stammende Sänger Markus Engelstaedter zählt mit seiner Vier-Oktaven-Stimme zu den besten Queen-Interpreten Europas. Eine Band mit Keyboard, Gitarre, Schlagzeug und Bass und ein siebenköpfiges Streichorchester unterstützen ihn mit Power.

Wenn der Frontmann die Welthits „A Kind of Magic“, „Under Pressure“, „Radio Ga Ga“, „Who wants to live forever“, „Bohemian Rhapsody“ oder „We are the champions“ covert, springen die Fans auf, klatschen und wippen und bilden einen Gemeinschaftschor. „Denkt, ihr seid im Wembley-Stadion“, tönt der Sänger in die Menge und erinnert an das denkwürdige Open-Air-Konzert in London im April 1992 zu Ehren des verstorbenen Band-Gründers. Beim gemeinsam mit der Sopranistin Esther Baar gesungenen Duett „Barcelona“ kommt besonders das Streicher- Ensemble zur Geltung. Bei den ruhigen Balladen gehen leuchtende Handys und Taschenlampen in die Höhe.

Das Konzert sollte eigentlich am 8. September im Rahmen des Schwandorfer Zelt- und Kulturfestivals stattfinden, musste aber wegen der Erkrankung des Sängers verschoben werden. Der Veranstalter war deshalb gezwungen, am Freitag noch einmal die Strukturen herzustellen. „Finanziell ist es eine Nullnummer“, gibt ZKF-Organisator Michael Gradl zu verstehen. Sein Team wollte aber dem Ruf als Festivalveranstalter gerecht werden und schob das Konzert nach.

 
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