17.06.2021 - 10:27 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Radlerfreundlichkeit: Grüne sehen Defizite im Landkreis Schwandorf

Tina Winklmann, Claudia Müller-Völkl, Andre Petershans, Florian Klein, Sonja Probst, Armin Duschner, Alois Nißl und Paul Fleischmann (von links) erkundeten den nördlichen Landkreis per Fahrrad.
von Externer BeitragProfil

Wie radlerfreundlich ist der nördliche Landkreis Schwandorf? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Kreisverband der Grünen. Gemeinsam mit Bundestagskandidatin Tina Winklmann nahmen die Mitglieder die Fahrradtauglichkeit unter die Lupe. Die Route führte nach dem Start in Wernberg-Köblitz über Pfreimd, Nabburg und Schwarzenfeld nach Schwandorf.

Wie es in einer Pressemitteilung heißt, fordere die Partei bayernweit gut ausgebaute Radwegnetze sowie direkte und unterbrechungsarme Radwege für den Weg zur Schule, zur Arbeit und für die täglichen Besorgungen. Dies solle durch Kompetenzzentren für Kommunen, höhere Investitionen und einer gerechten Behandlung der Verkehrsformen im Straßenraum durch mehr Platz für das Fahrrad geschaffen werden.

„Das Fahrrad ist einer der Schlüssel zur Verkehrswende auch bei uns auf dem Land. Während viele Bürgerinnen und Bürger in der Stadt in die Arbeit radeln, sind es hier im ländlichen Raum nur Wenige", wird Tina Winklmann zitiert. Dabei verleihe die Technik der E-Bikes und Pedelecs ganz neue Möglichkeiten entspannt und gesund zur Arbeit zu kommen. Viele Menschen pendeln auch im ländlichen Raum unter zehn Kilometer weit in die Arbeit oder in die Schule – und das sei ideal fürs Fahrrad.

Kreissprecherin Claudia Müller-Völkl zog abschließend eine Bilanz aus dieser Fahrradtour mit Blick auf die Alltagstauglichkeit auch mit dem Blick auf die Verkehrssicherheit, gerade wenn es um den Schulweg geht. Viele Schüler würden ihr zufolge gerne mit dem Rad in die Schule fahren, würden aber mit Blick auf die Verkehrssicherheit dann doch lieber auf das Rad verzichten. Die Sprecherin kritisierte dass Radwege im Nirvana enden, es alle paar Meter gefährliche Einmündungen und Kreuzungen gebe, im Winter nicht geräumt werde, die Radmitnahme in der Bahn – wenn überhaupt möglich – so teuer wie in keinem anderen Bundesland sei und dass viele Bahnhöfe nicht barrierefrei seien.

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