22.08.2018 - 12:50 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Radweg bleibt Anliegen

Breitband, Wohnen, Verkehr, illegale Abfallentsorgung: die Themenpalette war breitgefächert bei der Sommertour des Oberbürgermeisters, die am Samstag auf dem Marktplatz endete. Davor lagen 14 weitere Stationen.

Der Oberbürgermeister (rechts) im Gespräch mit dem Bürger. Am Samstag beendete Andreas Feller seine Sommertour auf dem Marktplatz.
von Rudolf Hirsch (RHI)Profil

(rhi) "Was ist daraus geworden?" Unter diesem Motto fragte Andreas Feller nach den Veränderungen seit seiner letzten Tour durch die Stadtteile. Viele Themen sind gleich geblieben und nach wie vor aktuell. Zum Beispiel der Radweg von Bubach nach Klardorf, der auf einen weiteren Ausbau wartet. Oder der unsichere Gehweg entlang der Kreisstraße zur Bushaltestelle in Bubach.

Zu wenig Baugrund

In diesem Ortsteil fehlt es auch an Baugrund, wie die Bürger bemängelten. Hier will der Oberbürgermeister an die Besitzer von Baulücken appellieren und sie zur Abgabe bewegen. Das gleiche Problem hat man in Büchelkühn. Internetausbau, Kiesabbau, Bahnübergang: Diese Themen sind in Klardorf "Dauerbrenner". Der Oberbürgermeister konnte dabei nur auf schwebende Verfahren verweisen. Stromtrassen, Brückensanierung, Verkehr: Darum geht es in Krondorf. Doch kein Mensch wollte darüber mit dem Oberbürgermeister diskutieren. Zumindest fand sich niemand zum vereinbarten Treffpunkt am Gebäude des Jugendtreffs ein. Internet-Probleme haben die Bürger in Kreith, Haselbach, Neukirchen und Naabsiegenhofen.

Zu schnell unterwegs

Die Autos fahren zu schnell durch Haselbach. Dieser Meinung sind die Bewohner entlang der Kreisstraße. Die Geschwindigkeit ist an dieser Stelle auf 70 km/h begrenzt. "Das reicht nicht", sagen die Anlieger. Sie wollen noch mehr beschränken. Doch Polizei, Landratsamt und Stadt sind anderer Meinung. Es bleibt alles beim Alten.

In Naabsiegenhofen ist die Verschönerung des Dorfplatzes in vollem Gange. In Fronberg war Treffpunkt an der Brauereiwirtschaft. Von dort sind es nur ein paar Schritt zum Feuerwehrhaus. Der Oberbürgermeister machte sich ein Bild vom Umfeld und ließ sich die neue Garage zeigen, die die Aktiven in Eigenregie gebaut haben. Für einen Anhänger, den die Wehr sich heuer noch anschaffen will. An den Anbau schließt der Geräteschuppen des Gartenbau- und Ortsverschönerungsvereins an, der am 6. Oktober das 65-jährige Bestehen feiert. Mit einem Gottesdienst in der Kirche und einem Festabend im Pfarrheim. Über hohe Verkehrsbelastungen klagen die Bürger in Ettmannsdorf und im Lindenviertel. "Es wird zu schnell gefahren", bekam der Oberbürgermeister zu hören. In den städtischen Grünflächen häuften sich auch die wilden Müllablagerungen. Der Oberbürgermeister notierte und will seine Fachstellen zur Überprüfungen beauftragen. Damit es im nächsten Jahr wieder heißen kann: "Was ist daraus geworden?"

Links neben dem Feuerwehrgerätehaus in Fronberg errichteten die Aktiven in Eigenregie eine Garage für einen Anhänger.
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