Der Sängerbund veranstaltete am Samstag zum fünften Mal im Fronberger Sperlstadl diesen Abend. Zur Musik gab es Obazt'n, Schmalzbrote und Wurstsalat. Dazu Bier vom Fass, das Oberbürgermeister Andreas Feller gespendet hat, und verschiedene Weine. Die Veranstaltung war diesmal eingebettet in das städtische Programm "100 Jahre Freistaat Bayern".
Bei freiem Eintritt genossen die über 200 Gäste "kulinarische, musikalische und szenische Schmankerln". Vorsitzende Monika Schenk hieß vor allem die Ehrenbürger Franz Sichler und Josef Zilch willkommen, die vor zwei Jahren das "Schwandorf-Lied" geschrieben haben. Der gemischte Chor des Sängerbundes brachte Auszüge zu Gehör: "Schwandorf, du bist meine Heimat, i hob di gern, ob ich nah bin oder fern".
Kunz im Blick
Die Konzerte des Sängerbundes standen unter dem Thema "Wein, Weib und Gesang". Daraus wurde heuer das Motto "Wir feiern Bayern" in Anlehnung an das Programm der Stadt zum Jubiläum. Schauspieler des "SADTheaters", der Theaterbühne, der Kolping-Theatergruppe und des Sängerbundes zeigten noch einmal das Szenenspiel "Kunz & Konsorten", diesmal unter der Regie von Michael Sandner. Die Stadt ist stolz auf ihren berühmten Sohn Konrad Max Kunz. Zu Lebzeiten spielte der Komponist der Bayernhymne in seiner Heimatstadt aber kaum eine Rolle. Im Gegensatz zu Vater Franz Michael Kunz und Konrads jüngerem Bruder Christian, die als rechte "Hallodri" in die Geschichtsbücher eingegangen sind. Stadtarchivar Josef Fischer, der in die Rolle des Chronisten Josef Pesserl schlüpfte, hat einige Episoden recherchiert und gemeinsam mit Regisseurin Christina Fink-Rester im Schauspiel "Kunz & Konsorten" zusammengefasst. Zum Thema passte das "Schwandorf-Lied" des Musikprofessors Josef Zilch, das der Leiter des Sängerbund-Chores, Michael Koch, ins Programm aufnahm. Franz Sichler, ebenfalls Ehrenbürger der Stadt, hat dazu unter dem Titel "Schwandorf, i hob die gern" 14 Strophen verfasst. Darin schwärmt der Autor von den Schönheiten und Raritäten seiner Heimatstadt. Er erinnert an einige Originale, zum Beispiel den "Moser Hias", der am Samstag ebenfalls mitfeierte.
Von Tisch zu Tisch
Dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf stach das Bierfass an und bedankte sich beim Sängerbund für den Programmbeitrag zu den "Konrad-Max-Kunz-Tagen". Dem "Ein Prosit der Gemütlichkeit" ließ der Männerchor das Schunkellied "In München steht ein Hofbräuhaus" und Wein-Lieder folgen. Der neue Kreismusikpfleger Christian Rathey ging mit seiner "Quetsch'n" von Tisch zu Tisch und erfüllte die Musikwünsche der Gäste. Mit der "Bayernhymne" klang der Abend aus.








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