Schwandorf
24.04.2022 - 08:33 Uhr

Schwandorfer Gartentage ziehen viele Besucher an

„Der grüne Daumen und viel Geduld zeichnen einen Gartler aus“, sagt Andreas Modery. Der TV-Experte führte am Wochenende durch das Programm der „Schwandorfer Gartentage“. Seine Tipps zur Schneckenbekämpfung amüsierten die Besucher.

Nach zwei pandemiebedingten Ausfällen konnte heuer die vierte Auflage der „Schwandorfer Gartentage“ im Stadtpark stattfinden. Die 70 Aussteller zeigten eine bunte Vielfalt an Pflanzen, Blumenzwiebeln, Deko-Artikeln, Skulpturen, Klangschalen und Gartengeräten. „Die Menschen sehnen die Gartensaison herbei“, stellte Ildiko Hummel mit Blick auf den Besucherandrang fest. Die Veranstalterin hatte die Gartentage unter das Motto „Grüne Lebensfreude pur“ gestellt und in das zweitägige Programm auch Vorführungen, Workshops und Vorträge rund um die Gartengestaltung aufgenommen.

„Die Besucher sollen mit allen Sinnen genießen“, wünschte sich Andreas Modery. Der aus Rundfunk und Fernsehen bekannte Experte beobachtet einen Trend hin zur Nachhaltigkeit. „Plastik im Garten ist zum No-Go geworden“, erklärt der Fachjournalist. Er stand Rede und Antwort zu Fragen der Gartengestaltung und zur Schädlingsbekämpfung. „Die Schnecken erwischt man am besten in flagranti beim Liebesspiel“, scherzte der Gartenfachmann.

Zu den Ausstellern gehörte auch Brigitte Kammerbauer aus Wenzenbach, die handwerkliche Kunst präsentierte und vor wenigen Tagen in der Breite Straße in Schwandorf ein Geschäft eröffnete. Die Firma Schuierer aus Haselbach war mit Gartengeräten vertreten und führte Mähroboter vor. Die einheimische Gärtnerei Heinz stellte alte Gemüsesorten vor und bot „Schönes und Nützliches rund um den Garten“ an. Auch Gärtnermeister Johann Ziereis aus Schwarzenfeld präsentierte ein reichhaltiges Angebot, das die Besucher gerne annahmen. Die Kiosk-Betreiber luden zum Kaffeetrinken und Brotzeitmachen ein.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.