Mit dem „Fronberger Kirwawalzer“ eröffneten Kirwabursch Christian König und Kirwamoidl Luisa Ebensberger den traditionellen Tanz um den Baum bei der Fronberger Kirwa. Die beiden bildeten die Spitze der 15 Tanzpaare, die am Sonntagnachmittag auf den Fronberger Dorfplatz einzogen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich mehrere hundert Zuschauer rund um das Podium versammelt und verfolgten den Auftritt der jungen Leute. Die Kirwamusikanten spielten Walzer, Polka und Zwiefache.
Der Baum, den freiwillige Helfer am Samstag bei Regen auf dem Dorfplatz aufstellten, stammte auch heuer wieder aus dem Stadtwald bei Steinberg am See. „Baumoberschreier“ Hubert Rathey kletterte ein paar Meter die Leiter hinauf und ließ die Helfergruppe des Kirwavereins hochleben, „die den Betrieb der Brauereiwirtschaft am Laufen hält".
Bekanntlich betreibt der Verein das Dorfwirtshaus seit einigen Monaten in Eigenregie. „Es läuft bis jetzt ganz gut“, ist Vorsitzender Hubertus von Breidbach zufrieden. Mit 840 Mitgliedern bleibt der Kirwaverein die größte Gemeinschaft im Ort. Der große Zuspruch zeigte sich auch bei den Tanzveranstaltungen am Samstag- und Sonntagabend und beim Männerfrühschoppen am Montagvormittag im voll besetzten Saal der Brauereiwirtschaft. Im Schützenheim und im Sportheim des ASV Fronberg klang die Kirwa am Montagnachmittag aus.
Für den Erhalt der Brauereiwirtschaft sind zwei Benefizveranstaltungen geplant. Am 18. November spielen die „Blechzipfl“ und „D'Spalter“ zur Unterhaltung im Saal der Brauereiwirtschaft. Und am 22. Dezember geben „Schaumberger und Schulz“ an gleicher Stelle ein Weihnachtskonzert. Am 28. Oktober setzt der Verein den Schlusspunkt hinter die diesjährige Kirwa und ehrt bei einer Nachfeier langjährige Mitglieder.













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