Schwandorf
06.02.2020 - 11:52 Uhr

Stadt mit Rekordhaushalt

Beim Empfang der Stadt hatten die geladenen Gäste die Möglichkeit, mit Oberbürgermeister Andreas Feller (Mitte) ins Gespräch zu kommen. Bild: Hirsch
Beim Empfang der Stadt hatten die geladenen Gäste die Möglichkeit, mit Oberbürgermeister Andreas Feller (Mitte) ins Gespräch zu kommen.

Der Konrad-Max-Kunz-Saal der Oberpfalzhalle wäre zu klein gewesen für die 300 Gäste, die sich zum dritten Neujahrsempfang der Stadt angemeldet hatten. Deshalb wich der Veranstalter in den Saal der Tanzschule Theuerl in der Gutenbergstraße aus. Oberbürgermeister Andreas Feller zeigte die Zukunftsperspektiven der Stadt auf.

Nach der musikalischen Begrüßung durch die Bubacher Blaskapelle trat Kaminkehrermeister Peter Wilhelm nach vorne und wünschte den Besuchern im neuen Jahr "viele Glücksmomente". Die stellvertretenden Bürgermeisterinnen Ulrike Roidl und Martina Englhardt-Kopf wechselten sich ab bei der Begrüßung der Vertreter von Politik, Behörden und Schulen, der Wirtschaft und der Kammern, der Wohlfahrtsverbände und der Feuerwehren sowie des Gesundheitswesens und des Sports.

Den Anstieg auf aktuell 30 976 Einwohner wertete Oberbürgermeister Andreas Feller als Beweis für die Attraktivität der Stadt Schwandorf. In seinem Rückblick erinnerte er an die Investitionen der vergangenen Jahre und zeigte sich überzeugt: "Schwandorf konnte die Zentralität im Landkreis weiter stärken". Der Rathauschef warf den Blick nach vorne und kündigte einen neuen Rekordhaushalt von 100 Millionen Euro an. "Damit können wir weiter unsere Hausaufgaben machen und in die Infrastruktur investieren", sagte der Oberbürgermeister.

In der Digitalisierung, der Mobilität und im Klimaschutz sieht Andreas Feller die Herausforderungen der Zukunft. Auch das Verkehrsproblem in der Innenstadt erfordere eine Lösung. Ziel sei es, den Durchgangsverkehr umzuleiten und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Innenstadthandels zu stärken. Auf der Agenda des Oberbürgermeisters steht ferner die Ausweisung neuer Gewerbeflächen und Baugebiete.

Damit wolle die Stadt die Wirtschaft "am Blühen" halten und jungen Familien eine Zukunftsperspektive geben. Auch das Gesundheitswesen der Stadt befinde sich auf hohem Niveau. 75 Millionen Euro würden derzeit in den Ausbau der Krankenhäuser St. Barbara und Lindenlohe investiert. Für die Sanierung der Schulen stellte der Oberbürgermeister ebenfalls Millionen-Beträge in Aussicht.

Stellvertretend für die Investitionen in die Daseinsvorsorge nannte der Oberbürgermeister die Ausgaben für die Feuerwehr. "Die Fahrzeuge sind kein Männerspielzeug, sondern notwendig für die Sicherheit der Bürger", stellte Andreas Feller fest. Er dankte den Mitarbeitern in den Vereinen, Parteien und Wohlfahrtsorganisationen für die ehrenamtliche Arbeit, ohne die eine Gesellschaft nicht bestehen könne. Bei Sekt und Häppchen bestand für die geladenen Gäste reichlich Gelegenheit für den Gedankenaustausch.

 
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