14 Kunstwerke erinnern in der Stadt an den vor elf Jahren verstorbenen Künstler Peter Mayer. Die "Vogelwächter" vor dem Rathaus, die "Storchensäule" an der Naabbrücke oder das "Glockenspiel" am Marktplatz etwa. Sie sind Ziel einer Stadtführung, die das Tourismusbüro heuer zum ersten Mal unter dem Motto "Auf den Spuren des Schwandorfer Künstlers Peter Mayer" anbietet. Termine sind am 10. Juli und am 13. September jeweils ab 14 Uhr.
"Die übrigen Themenführungen haben sich in der Vergangenheit bewährt und sind deshalb wieder im Programm", erklärt Johannes Lohrer. 3400 Teilnehmer haben im vergangenen Jahr die Angebote genutzt, doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. Seit 1999, dem Beginn der Führungen, hat das Tourismusbüro 50 000 Besucher registriert.
Ein Geheimtipp für Kindergeburtstage sind die Detektivführungen geworden. Für einen Gruppenpreis von 60 Euro machen sich zwei Gästeführer mit den Kindern auf die "Spurensuche durch Schwandorfs Vergangenheit". Die kleinen Detektive müssen Geheimschriften entziffern, knifflige Rätsel lösen und mit Experimenten mysteriösen Geheimnissen auf die Spur kommen.
Seit vergangenem Jahre arbeitet die Stadt mit dem Oberpfälzer Waldverein zusammen. "Wenn wir Führungen im Blasturm anbieten, ist auch das Türmerhaus besetzt", so die Absprache von Johannes Lohrer mit dem OWV. "Die kulinarischen Stadtführungen bleiben der Renner", erklärt der Leiter des Tourismusbüros. Er bietet den "Genuss für alle Sinne" im kommenden Jahr gleich 14 Mal an. Für 39 Euro bekommen die Teilnehmer ein Vier-Gänge-Menü in vier verschiedenen Restaurants, verbunden mit einem fünfstündigen "Verdauungsspaziergang" durch die Stadt.
"Historisches und Kulinarisches rund um den Fisch" bietet eine Führung mit Schauspieleinlagen der Theaterbühne. Von Bierpanschern, Bierkiesern und Raufbolden erzählen die Gästeführer, wenn sie an die Geschichte der Schwandorfer Wirtshauskultur erinnern. Hinter dem Titel "Tatort Schwandorf - Henker, Gauner, Besenstiel" verbergen sich schaurige Geschichten aus längst vergangenen Tagen. Mit Schauspielern der Theaterbühne tauchen die Teilnehmer ein in die düstere Vergangenheit des Mittelalters und folgen den Spuren der Hexen und Henker.
Weiter im Angebot sind die Besichtigungen der Kreuzbergkirche, naturkundliche Wanderungen durch das Weihergebiet und die Themenführungen "Verliebt in Schwandorf", "Schwandorf bei Nacht" und eine geführte Wanderung um den Weinberg unter dem Titel "Von Wein, Wasser und Erde". Über den Holzberg gelangen die Teilnehmer zum "Schwammerling" und genießen von dort aus den Blick auf die Stadt. Elf Termine sind für die "klassische Stadtführung" vorgesehen. Sie startet vor dem Tourismusbüro und führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Tourismusbüro kann auf 25 ehrenamtliche Gästeführer zurückgreifen. Ihnen gilt der "besondere Dank" des Oberbürgermeisters. Andreas Feller ist sich bewusst: "Die Gästeführer sind Sympathieträger unserer Stadt". Erstmals bietet der Veranstalter auf Wunsch die Führungen auch in Gebärdensprache für Gehörlose an.
Die neue Broschüre liegt in allen öffentlichen Gebäuden auf. Auch auf der Homepage der Stadt www.schwandorf.de befindet sich die Übersicht mit den einzelnen Terminen. Anmeldungen nimmt das Tourismusbüro per Telefon 0 94 31 / 455 50), E-Mail (tourismus[at]schwandorf[dot]de) oder persönlich entgegen.













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