26.08.2019 - 14:56 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Straftaten rund ums Mahagoni-Festival

Das Mahagoni-Festival am Klausensee hat der Schwandorfer Polizei einige Arbeit beschert. Die Beamten hatten vor allem mit Drogen und deren Folgen zu tun.

Die Schwandorfer Polizei verzeichnet Einsätze auf einem Festivalgelände.
von Clemens Hösamer Kontakt Profil

Einiges an Arbeit bescherte das „Mahagoni-Festival“ am Klausensee der Schwandorfer Polizei. Wummernde Bässe von Donnerstag bis Sonntag ließen einige Schwandorfer, vor allem aus den süd- und östlichen Stadtteilen, verärgert bei der Polizei anrufen. Zwar wurden die Lärmwerte am Festival eingehalten, doch störte man sich an dem „Dauerbass“ in der Schwandorfer Wochenendluft. Neben einem im St. Barbara- Krankenhaus zu behandelnden Drogenintox – die betreffende Person „entließ“ sich nach kurzer Zeit selbst und musste durch die Polizei ob ihres Zustandes gesucht und gefunden werden – kam es zu einem Diebstahl auf dem Festivalgelände. Eine Pkw-Fahrerin wurde, noch bevor sie in ihr Auto einsteigen konnte, überprüft. Nachdem sie vorherigen Konsum von Drogen zugab, wurden ihre Fahrzeugschlüssel vorbeugend sichergestellt. Insgesamt wurden sechs Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes erstellt und knapp 20 Gramm Marihuana sichergestellt. Unterbunden konnten auch fünf Drogenfahrten werden; die jeweiligen Fahrer brachten die Ordnungshüter zu Blutproben ins Krankenhaus. Bei allen elf festgestellten Beschuldigten handelt es sich ausschließlich um deutsche Staatsbürger. Keiner hat seinen Wohnsitz im Schwandorfer Stadtgebiet, teilte die Polizei ergänzend mit. Das Festival war von den Veranstaltern als „Privat“ tituliert worden. Die Besucherzahl war laut Polizei über eine Gestattung auf 750 limitiert. Presseberichterstattung war nicht erwünscht, wie eine Anfrage der Oberpfalz-Medien bei den Veranstaltern ergab.

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