01.11.2020 - 12:30 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Telekom treibt Mobilfunkausbau im Landkreis Schwandorf voran

Die Telekom hat laut einer Pressemitteilung des Unternehmens in den vergangenen neun Monaten sechs Standorte mit 5G erweitert. Durch den Ausbau verbessere sich die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis, hieß es.

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Insgesamt stehe damit mehr Bandbreite zur Verfügung. Außerdem werde auch der Empfang in Gebäuden besser.

Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Burglengenfeld, Pfreimd, Schönsee und Schwandorf (2) und Wernberg-Köblitz. Die Standorte in Pfreimd, Schwandorf und Wernberg-Köblitz dienen zudem der Versorgung entlang der Autobahn. "Mit der Erweiterung um 5G erhält der Landkreis einen digitalen Standortvorteil", schreibt die Telekom.

Die Telekom betreibt im Landkreis Schwandorf jetzt 72 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 99 Prozent. Bis 2022 sollen weitere 30 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind im selben Zeitraum an 33 Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Der LTE-Ausbau sei deshalb so wichtig, weil alle LTE-Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden: "Beim Mobilfunkausbau ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümern angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden."

Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz. Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit. Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher. Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Hier werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt.

Mit dieser Kombination der zur Verfügung stehenden Frequenzen beschleunigt die Telekom den 5G-Ausbau - gerade im ländlichen Raum - erheblich. Auch LTE wird durch die Technik-Offensive einen Schub erfahren. Kunden erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite. Durch den Einsatz des sogenannten Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wird zusätzliches Spektrum für LTE-Kunden bereitgestellt. Dadurch surfen auch sie noch schneller als bisher. "Im ländlichen Bereich werden die Geschwindigkeiten teilweise mehr als verdoppelt," so die Telekom.

Im Blickpunkt:

Wer mehr über die Verfügbarkeit von 5G an seinem Wohnort erfahren will, kann sich auf www.telekom. de/netzausbau informieren. Kunden können sich außerdem kostenlos unter Telefon 0 80 03 30 10 00 beraten lassen. Auch die Mitarbeiter im Telekom Shop in der Nähe oder der Fachhändler helfen weiter.

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