07.06.2018 - 15:43 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Tipps von der Extremläuferin

"Ultramarathon Mom" Holly Zimmermann engagiert sich für eine Kinderaktion im Sepp-Simon-Stadion. Die 48-Jährige nimmt vergangene Woche als beste ausländische Frau beim Everest-Marathon teil.

Die Extremsportlerin Holly Zimmerman stellte sich bei einer Kinderaktion den Fragen von Oberpfalz-Medien.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

(doz) Vier Kinder, 48 Jahre alt - und topfit. Holly Zimmermann, gebürtig aus dem Bundesstaat Road Island und in Alteglofsheim in der Oberpfalz wohnhaft, gewann vor eineinhalb Wochen beim höchst gelegenen Marathon der Welt. Er wurde zum Jahrestag des ersten Everest-Aufstiegs vor 65 Jahren abgehalten. Die 48-Jährige hat bereits ein Buch mit dem Titel "Ultramarathon Mom" herausgebracht. Am Rande der Kinderaktion im Sepp-Simon-Stadion am Donnerstag sprach Zimmermann mit unserem Medienhaus über ihren Erfolg beim Everest-Marathon und gab Tipps für Freizeitsportler.

ONETZ: Beste ausländische Frau beim Everest-Marathon. Ein großer Erfolg, der Sie wahrscheinlich sehr zufrieden stimmt?

Holly Zimmermann: Ja, ich habe einen guten Tag erwischt und mich gefreut. Vorher hatte ich ein bisschen Angst wegen der Höhenkrankheiten gehabt, aber es ging mir die ganze Zeit gut. Ich war stark am Start und bereit loszulaufen. Es ging mir super.

ONETZ: Wie lange hatten Sie Muskelkater?

Holly Zimmermann: Es war überraschenderweise gar nicht schlimm. Oder ich war vom anderen Kummer abgelenkt. Denn wir mussten vom Himalaya runter und sind mit Hubschraubern evakuiert worden. Es sind wegen des schlechten Wetters keine Flugzeuge geflogen. Das war ein Abenteuer.

ONETZ: Spricht für Sie, dass Sie keinen Muskelkater hatten. Das heißt, Sie sind durchtrainiert. Jetzt mal für den Durchschnittsläufer und Freizeitsportler: Was haben Sie für Tipps - vor allem bei den aktuell heißen Temperaturen?

Holly Zimmermann: Langsam anfangen und nur das leisten, was man schaffen kann. Wenn man gehen muss, ist das auch okay. Hauptsache, man erreicht das Ziel irgendwie.

ONETZ: Warum haben Sie sich entschieden, sich für die Kinderaktion heute im Sepp-Simon-Stadion zu engagieren?

Holly Zimmermann: Kinder zu motivieren, Sport zu machen, liegt mir am Herzen. Ich habe selber vier Kinder und ich weiß wie wichtig Bewegung ist. Nicht jeder Elternteil macht Sport mit seinen Kindern, deshalb sind wir dabei um zu sagen: Hey, das macht Spaß und ist nicht nur für Erwachsene.

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