19.08.2018 - 15:58 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Tipps gegen Tristesse im Garten

Vielerorts leuchten die Felder im Sommer normalerweise in verschiedenen satten Grüntönen. Anders in diesem Jahr: Die Landschaft erinnert heuer oftmals eher an das triste Outback von Australien.

Viel Wasser wäre notwendig, um die ausgetrockneten Gärten wieder in einem satten Grün leuchten zu lassen.

Durch die große Trockenheit der vergangenen Wochen wich das Grün ungesund aussehenden Gelb- und Brauntönen. Die Maispflanzen auf den Feldern lassen die Blätter hängen und bescheren einen traurigen Anblick. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch in den Ortschaften beim Betrachten der Gärten.Was kann man aber tun, um unter gegebener Sparsamkeit das Gras im Garten trotzdem zu retten?

Petra Schmid, Fachberaterin für Gartenbau und Landespflege im Landratsamt Schwandorf, ist angesichts der extremen Trockenheit der letzten Zeit wenig optimistisch: "Die Vereinbarung vom Wassersparen und trotzdem bewässern ist momentan natürlich besonders schwierig", stellt sie fest.

Inwiefern der Rasen sich nach der extremen Sonneneinstrahlung wieder erholt, hängt laut Petra Schmid von der Dauer und der Höhe der Belastung ab. Zudem fügt sie an: "Ein weiteres Problem ist das Wachstum von diversen Unkraut-Arten, die die Hitze besser vertragen als die normalen Gräser." Sollte der Rasen sich nach der heftigen Sonneneinstrahlung wirklich nicht mehr erholen, sollte man in einem ersten Schritt das abgestorbene Gras entfernen und anschließend neu sähen.

Nicht zu kurz schneiden

Wer jedoch auch trotz Sparsamkeitsgebots nicht auf die Bewässerung seines Rasens verzichten will, für den hat Petra Schmid auch ein paar Tipps, um das Ganze zumindest effizienter zu gestalten: "Zum einen ist es wichtig, seinen Rasen nicht allzu kurz zu schneiden, da die Sonne sonst leichter direkt auf den Boden einstrahlen und ihn somit schneller austrocknen kann. Außerdem sollte man den Rasen lieber länger und durchdringender gießen und dafür nicht zu oft".

Laut Petra Schmid ist es zudem nicht sinnvoll, in der größten Hitze zu bewässern, sondern dies stattdessen vormittags oder abends zu machen. Zu diesen Zeiten, verdunstet nicht mehr so viel und die Bewässerung erfolgt effizienter. Eine Antwort auf die Frage nach der sparsamsten und besten Bewässerungsmethode gibt es nicht. Das müsse jeder für sich selbst entscheiden.

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