Schwandorf
16.12.2022 - 09:47 Uhr

Tipps vom Landwirtschaftsamt: So wird Weihnachten stressfrei

Die "stade Zeit" – ein Auslaufmodell? Bei der Geschenke-Jagd oder dem Hetzen von einer Weihnachtsfeier zur nächsten, bleibt die Besinnlichkeit oft auf der Strecke. Tipps gegen den Stress gibt das Landwirtschaftsamt Regensburg-Schwandorf.

Plätzchenbacken ist längst nicht alles: Das Landwirtschaftsamt Regensburg-Schwandorf gibt Tipps, wie die Weihnachtstage stressfrei genossen werden können. Bild: Ulrike Oka/exb
Plätzchenbacken ist längst nicht alles: Das Landwirtschaftsamt Regensburg-Schwandorf gibt Tipps, wie die Weihnachtstage stressfrei genossen werden können.

Ein Fest der Familie, eine Zeit der Besinnlichkeit und Einkehr – so sollte Weihnachten eigentlich sei. Doch kann es die sogenannte "stade Zeit" wirklich noch geben – ohne lästige Parkplatzsuche auf dem Weg zum Christkindlmarkt, ohne hektische Jagd nach Last-Minute-Geschenken oder einer Weihnachtsfeier nach der anderen? "Das geht", sagt Juliane Sichelstiel, stellvertretende Schulleiterin der Staatlichen Landwirtschaftsschule Abteilung Hauswirtschaft in Regensburg.

In einer Pressemitteilung des Landwirtschaftsamtes Regensburg-Schwandorf verdeutlicht Sichelstiel: "Die größten Stressfaktoren in der Vorweihnachtszeit liegen in den Vorbereitungen." Dies vermittle sie auch ihren Schülerinnen im Fach Haushalts- und Finanzmanagement. Und da lasse sich auch noch in den Wochen vor Weihnachten Einiges machen.

Hektik ersparen

Am wichtigsten sei es, die Zeit realistisch zu planen und Störungen zu akzeptieren – „egal, ob das sorgfältig ausgesuchte Geschenk schon vergriffen oder die Lichterkette auf einmal den Geist aufgibt." Gerade in dieser Zeit könne immer wieder etwas dazwischenkommen. Verplant man laut Sichelstiel nur 60 Prozent der zur Verfügung stehenden Zeit, erspart einem das jede Menge Hektik und Stress. Außerdem sei es wichtig, den Ablauf an Heiligabend frühzeitig mit der Familie abzusprechen, damit es zu keinen Enttäuschungen komme.

Sobald es nur noch wenige Tage bis Weihnachten sind, empfehle es sich, den Christbaumständer, die Lichterketten und die Weihnachtsdeko zu sichten und notfalls Ersatz zu besorgen – "damit am 24. alles rundläuft", so Sichelstiel. Wer auch noch seine Weihnachtskarten und -päckchen in der Post aufgibt, könne sich zudem (ziemlich) sicher sein, dass sie noch rechtzeitig vor dem Fest ihr Ziel finden.

Frühzeitig Getränke kaufen

In der Woche vor Weihnachten wollen dann die Geschenke verpackt, der Christbaum gekauft und die Wohnung oder das Haus noch einmal geputzt werden. Außerdem rät Sichelstiel, schon frühzeitig Getränke und die haltbaren Lebensmittel zu kaufen. Am 22. und 23. Dezember kann man dann die restlichen Zutaten einkaufen, das Weihnachtsessen – soweit es geht – vorbereiten und den Christbaum aufstellen und schmücken. Dann ist alles bereit für Heiligabend: Weihnachtliche Musik einschalten, Geschenke unter dem Baum anordnen und mit den Lieben einfach eine schöne Zeit verbringen.

Damit sich aber auch zwischendurch schon Besinnlichkeit einstellt, hat Juliane Sichelstiel noch einen Tipp: „Zünden Sie sich die Kerzen auf dem Adventskranz an, dimmen Sie das Licht und hören Sie schon einmal die Musik für Weihnachten zur Probe.“

 
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