Schwandorf
12.11.2020 - 15:48 Uhr

Tipps zum Schutz vor Haustürbetrügern

Auch in der Region ziehen derzeit wieder vermeintliche Handwerker von Haus zu Haus und bieten ihre Hilfe an. Die Polizei gibt nun Tipps, um sich vor den Betrügern zu schützen.

Auch im Landkreis sind derzeit vermehrt Betrüger unterwegs, die sich als Handwerker ausgeben, es aber auf Geld und Wertgegenstände abgesehen haben. Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Auch im Landkreis sind derzeit vermehrt Betrüger unterwegs, die sich als Handwerker ausgeben, es aber auf Geld und Wertgegenstände abgesehen haben.

Derzeit treten in der Oberpfalz wieder vermehrt Betrüger auf, die sich an Haustüren als Handwerker ausgeben. Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet, waren zwei verdächtige Personen zum Beispiel vor wenigen Tagen in Burglengenfeld unterwegs. Sie gaben sich an der Haustüre einer 86-jährigen Frau als Handwerker aus und boten Hilfe an. Die Dame bemerkte jedoch noch vor Abschluss eines Vertrages und einhergehender Zahlungen, dass es sich bei den Betrügern um keine echten Handwerker handelte.

Weitere Polizeimeldungen aus der Region

"Solche Vorgehensweisen häufen sich zur Zeit in der Oberpfalz", teilt die Polizei mit. Haustürbetrüger versuchen demzufolge, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen und Auskünfte über das Vermögen, Bargeld oder andere Wertgegenstände zu erlangen. Sie suchen gezielt danach und lenken die Bewohner ab. Versucht wird auch, die Opfer zum Abschluss von Verträgen oder Abonnements zu bewegen.

Die Polizei möchte deshalb folgende Tipps geben:

  • Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau anschauen. Die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel öffnen.
  • Keine Fremden in die Wohnung lassen. Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder bestellen, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Energisch gegen zudringliche Besucher wehren, laut ansprechen oder um Hilfe rufen.
  • Mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung treffen, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.
  • Nur Handwerker in die Wohnung lassen, die selbst bestellt wurden oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke.
  • Für Nachbarn nichts ohne deren ausdrückliche Ankündigung entgegen nehmen, zum Beispiel Nachnahmesendungen oder Lieferungen gegen Zahlung.
  • Keine Unterschrift für angebliche Geschenke oder Besuchsbestätigungen leisten.

Wer unsicher ist, oder verdächtige Beobachtungen macht, soll die Polizeinotrufnummer 110 anrufen oder den Fall der örtlichen Dienststelle melden.

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