01.08.2018 - 11:15 Uhr
SchwandorfOberpfalz

Tom Cruise gibt wieder Gas

Es ist seine Rolle. Tom Cruise, das heißt "Mission: Impossible" und jede Menge Action. Es ist mittlerweile der sechste Teil der Reihe. Außerdem läuft diese Woche der neue Wim-Wenders-Film an.

Tom Cruise als Ethan Hunt in einer Szene des Films "Mission: Impossible - Fallout" .
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

"Mission: Impossible - Fallout": Bereits zum sechsten Mal nimmt der 56 Jahre alte Tom Cruise in "Mission: Impossible - Fallout" als Geheimagent Ethan Hunt einen gefährlichen Auftrag an. In dem Actionthriller von Christopher McQuarrie, der schon den Vorgänger "Mission: Impossible - Rogue Nation" inszenierte, muss Hunt eine Terrororganisation stoppen, die weltweit nukleare Anschläge plant. Doch nach einem missglückten Einsatz geraten der Agent und sein Team in die Schusslinie. 22 Jahre nach dem ersten "Mission: Impossible" hat Produzent und Hauptdarsteller Cruise im sechsten Teil wieder zahlreiche Stars und bekannte Gesichter aus früheren Filmen vor die Kamera gebracht, darunter "Superman" Henry Cavill, Rebecca Ferguson ("Schneemann"), Alec Baldwin ("The Departed") und Simon Pegg ("Star Trek"). Regisseur McQuarrie zeichnet auch für das Drehbuch verantwortlich.

(Regie: Christopher McQuarrie - Mit Tom Cruise, Rebecca Ferguson und Henry Cavill - 148 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Mission: Impossible - Fallout"

"Destination Wedding": Abneigung auf den ersten Blick: Frank (Keanu Reeves) ist ein Kotzbrocken aus der Werbebranche, der Menschen hasst. Anwältin Lindsay (Winona Ryder) ist ein hysterisches Nervenbündel und grübelt nonstop über ihr Pech. Nein, das ist kein Traumpaar, das da am Anfang der neuen US-Komödie "Destination Wedding" steht. Doch: Der Feind meines Feindes... Denn was die beiden so verschiedenen Charaktere im Zentrum Kaliforniens erwartet, ist nicht weniger als eine Vorhölle. Der ölige Halbbruder von Frank, der vor Jahren die Verlobung mit Lindsay platzen ließ, lädt zu seiner Hochzeit mit einer unterbelichteten Dänin in den Urlaubsort Paso Robles ein. Die beiden Eigenbrötler Frank und Lindsay sind plötzlich eine Schicksalsgemeinschaft.

(Regie: Victor Levin - Mit Keanu Reeves und Winona Ryder - 90 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Destination Wedding"

"Grenzenlos": Einen Namen gemacht hat sich Regisseur Wim Wenders (Jahrgang 1945) vor allem mit Spielfilmen vom Schlage eines "Der Himmel über Berlin". In den zurückliegenden 15 Jahren aber waren es die Dokus des gebürtigen Rheinländers, die nachhaltig wirkten. Immer wieder aber bedient der Regisseur auch das Spielfilm-Grenre, so etwa 2015 mit seinem "Every Thing Will Be Fine". Nun gelangt ein weiteres abendfüllendes Drama in die Kinos. In "Grenzenlos" erzählt Wenders von zwei Liebenden, die sich an der französischen Atlantikküste kennenlernen. Denen aber nicht viel mehr als ein paar gemeinsame Tage beschieden sind. 2017 feierte der Film seine Weltpremiere beim Toronto International Film Festival.

(Regie: Wim Wenders - Mit Alicia Vikander, James McAvoy und Alexander Siddig - 112 Minuten - frei ab 12 Jahren) (dpa)

Trailer "Grenzenlos"

"Zuhause ist es am schönsten": Zur Feier ihrer Goldenen Hochzeit haben Alba und Pietro ihre Großfamilie samt Ex-Frauen und Enkeln auf ihr Anwesen auf der idyllischen Insel Ischia eingeladen. Aber von Harmonie ist wenig zu spüren, bald fliegen generationsübergreifend die Fetzen. Und dann sitzt die ganze Bagage wegen eines Sturms auf der Insel fest. Der italienische Regisseur Gabriele Muccino ("Sieben Leben", "Das Streben nach Glück") hat eine unterhaltsame, aber auch nachdenkliche Tragikomödie über eine Großfamilie in Szene gesetzt. Sein gut gespielter, glaubwürdiger Film kommt ohne große Stars aus, konnte aber in Italien das Publikum überzeugen.

(Regie: Gabriele Muccino - Mit Ivano Marescotti, Stefania Sandrelli, Pierfrancesco Favino, Carolina Crescentini, Elena Minichiello und Valeria Solarino - 105 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Zuhause ist es am schönsten"

"Welcome to Sodom": Das "Amnesty Journal" sagt über diese Doku: "Dieser Wahnsinnsfilm ist der Kommentar zu Weltwirtschaft und Wohlstandsgefälle in spektakulären Bildern". Die verantwortlichen Regisseure, Florian Weigensamer und Christian Krönes, nehmen uns mit nach Agbogbloshie, einem Stadtteil der Millionenmetropole Accra im westafrikanischen Ghana. In Accra, der ghanaischen Hauptstadt, endet auf einer riesigen Müllhalde ein Gutteil des Elektroschrotts, dessen wir Europäer uns meist mehr achtlos, denn achtsam entledigen. In ihrem Film rücken Krönes und Weigensamer diejenigen in den Fokus, die sich auf dieser Müllhalde nicht nur ihren Lebensunterhalt verdienen - sondern die hier auch, inmitten von hochgiftigen Dämpfen, leben.

(Regie: Florian Weigensamer und Christian Krönes - 92 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Welcome to Sodom"

"Egal was kommt": Mit einer BMW GS 1200 ADV hat Christian Vogel über 50.000 Kilometer auf der Straße zurückgelegt. Eine Reise, die dem Regisseur dieses Films 333 Tage an Abenteuer bescherte und ihn in 22 Länder führte: von den Wäldern Kanadas bis in die Steppe der Mongolei, von den Stränden Goas bis in die Berge des Himalaya. Den weitaus größten Teil der in diesem besonderen Roadmovie zu sehenden Bilder hat Vogel selbst mit verschiedenen Kameras aufgenommen; ein weiterer Teil wurde mit Mobiltelefonen gefilmt. Am Ende hatte Vogel, der 34 Jahre alt war als er im Mai 2015 aufbrach, rund 600 Stunden an Filmmaterial. Vor seiner Weltreise kündigte er seinen Job als Fernsehredakteur und auch seine Wohnung.

(Regie: hristian Vogel - Mit Christian Vogel und Miriam Zimmermann - 121 Minuten - frei ab 6 Jahren) (dpa)

Trailer "Egal was kommt"

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